Seit der Drogeriemarkt Müller in das Singener Einkaufszentrum Cano umgezogen ist, laufen die Spekulationen über einen möglichen Nachmieter für die große Ladenfläche an der Ecke Erzberger-/Hegaustraße. Ein Blick durch das Schaufenster zeigt große Umwälzungen. Der Fußboden wurde rausgestemmt und gleicht einer Geröllwüste. Als Makler haben die Besitzer Peter Graf eingeschaltet. Der gibt sich Woche für Woche ziemlich einsilbig auf die Frage, wer denn nun die markante Ladenfläche übernehmen wird.

„Wir verhandeln mit verschiedenen Interessenten“, lautet seine immer gleiche Antwort. Gerüchte, dass ein namhafter Bioladen dort einziehen werde, will er nicht bestätigen. Immerhin: „Eine kleinteilige Aufteilung kommt für den Vermieter nicht in Frage“, sagt der Immobilienmakler. Und: „Es werden ernsthafte Verhandlungen geführt.“ Warum dann die Steinwüste im Ladeninnern? „Wenn man eine besonders hohe Bodenbelastbarkeit braucht, wie sie bei der Warenanlieferung mit sogenannten Handtuchwagen entsteht, muss der Estrich erneuert werden“, erklärt Graf. Die Eigentümer investierten viel, um optimale Voraussetzungen für namhafte Filialsiten zu schaffen. „Entschieden ist aber noch nichts.“ Und es kommen offenbar immer noch neue Anfragen von Interessenten.

Es tut sich was im Eckgebäude Erzberger-/Hegaustraße. Nach dem Auszug des Drogeriemarktes Müller wird die Ladenfläche entkernt. Große Schuttcontainer stehen vor dem Haus.
Es tut sich was im Eckgebäude Erzberger-/Hegaustraße. Nach dem Auszug des Drogeriemarktes Müller wird die Ladenfläche entkernt. Große Schuttcontainer stehen vor dem Haus. | Bild: Trautmann, Gudrun