100 Jahre automobile Historie präsentieren die Partner zum verkaufsoffenen Sonntag „Singen Classics“ in der Stadt am 3. April. Der mittlerweile traditionelle Saisonbeginn wird vom City Ring in Zusammenarbeit mit Singen aktiv und den Freunden historischer Motorfahrzeuge Hegau-Bodensee organisiert und durchgeführt. Die Oldtimer sind ein wichtiges Glanzlicht im Programm. Joachim Petri und Harald Nospers organisieren die Parade auf Rädern für die Oldtimerfreunde. Die Bandbreite der ausgestellten Fahrzeuge reicht – wie es in der Presseankündigung heißt – vom Baujahr 1921 bis zum Neuwagen von 2022. Das älteste Fahrzeug wird eines der legendären Ford T-Modelle sein, mit dem die Fließbandfertigung von Autos begann. Aber die historischen Raritäten reichen bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. „Es sind Fahrzeuge zu sehen, die symbolisch für die Zeit des Wiederaufbaus und Wirtschaftswunders stehen – und für Millionen Menschen das erste Auto waren“, kündigen die Organisatoren von Singen Classics in der Pressemitteilung des Standortmarketingvereins Singen aktiv an. Zumal die Fahrzeuge von damals nahezu jeder kennt: VW Käfer, Renault R4 und der Citroen 2CV, der als Ente internationalen Ruhm erntete, nicht zu vergessen die Alternative aus Italien, der Fiat 500.

Querschnitt durch Jahrzehnte

Als besondere historische Fahrzeuge heben die Veranstalter beispielsweise einen Adler Trumpf aus dem Baujahr 1935 mit Alukarrosserie und elektrischem Vorwählgetriebe hervor sowie eine große Heckflosse von Mercedes-Benz, Baujahr 1963. Diese ist bis heute erst in der Hand des zweiten Besitzers und seit dem ersten Tag der Zulassung in Radolfzell beheimatet. Nicht weniger interessant sind auch Autos der 70er und 80er Jahre. So interpretieren zum Beispiel ein Opel Commodore Coupé und Jaguar XJ Coupé verschiedene Interpretationen der optisch sportlich aussehenden Coupé-Variante.

Aber auch Freunde alter Zweiräder können auf ihre Kosten kommen, versprechen die Veranstalter. Als Symbole einer ersten Mobilitätswende gelten der „Quickly“ – damals als „Hebammen-Moped“ bekannt, oder die NSU Fox bis hin zur berühmte Vespa. „Die Vespa war sehr beliebt, weil das Beinschild Spritzwasser an den Hosen verhindert hat“, erinnert sich Oldtimer-Experte Peter Willhardt, Er wird zum verkaufsoffenen Sonntag in Singen einige der besonderen Ausstellungsstücke dem interessierten Publikum vorstellen und an eine Zeit erinnern, als Mann grundsätzlich Anzug trug. Dank Durchstieg wurde das Fahrzeug auch von den Damen geschätzt, weil es so auch für sie gut möglich war mit einem Kleid zu fahren. Zu sehen sein werden aber auch die weniger praktischen, aber dafür um so sportlicheren Modelle, wie ein Norton-Motorrad, welches zu den Vertreter der damals in der ersten Liga fahrenden englischen Motorräder darstellt. Bereits um 9 Uhr können sich die Liebhaber historischer Fahrzeuge im Singener Süden auf dem Parkplatz des Braun Möbel Centers treffen. „Auch Zuschauer sind herzlich willkommen“, betont Kessler-Franzen. Um 11 Uhr machen sich die historischen Fahrzeuge im Corso auf den Weg von der Süd- in die Innenstadt, wo sie bis 17 Uhr bewundert werden können. „Gesprächsstoff und Geschichten rund um die Oldtimer gibt es sicher für die ganze Familie“, lädt Kessler-Franzen alle Besucher des verkaufsoffenen Sonntags in Singen ein, die schmucken Liebhaberstücke in Augenschein zu nehmen. Die chromblitzende Parade kann vom Heinrich-Weber-Platz über August-Ruf- und Hegau- bis zur Scheffelstraße bewundert werden. Darüber hinaus präsentieren sich die MAC Museen Art & Cars in der Innenstadt und auch am Standort selbst in der Parkstraße. Die Singener Feuerwehr ist abermals aktiver Partner bei Singen Classics. Sie führen den Corso vom Süden in die Innenstadt und präsentieren ihre Oldtimer-Schätze ebenfalls in der August-Ruf-Straße in der Höhe von Galeria-Karstadt.

Automeile kommt in die Stadt

Schon Tradition bei der Singen Classics Veranstaltung ist die Präsentation der aktuellen Fahrzeugmodelle, der weit über die Grenzen Singens bekannten Automeile. In der August-Ruf-Straße ab Hadwigstraße bis zur Ekkehardstraße stehen die neuesten E-Mobile und Hybridfahrzeuge für das interessierte Publikum bereit. Probesitzen und Informationen stehen natürlich mit auf dem Programm. Folgende Autohäuser sind mit dabei: Autohaus Bach, Südstern Bölle, Südmobile, VW Zentrum, Gohm Italia. Und für alle, die noch mehr Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sehen wollen, hat sich die Georg-Fischer-Straße im Singender Süden zum wichtigen Standort für alle Angebote rund ums Auto entwickelt und bietet unter dem Stichwort „Automeile“ geradezu ideale Rahmenbedingungen. Mit der Kfz-Zulassungsstelle, dem Tüv und durch die hohe Konzentration von Autohäusern, Autowerkstätten und Autohändlern hat die „Automeile“ für Kunden aus Singen und der Umgebung viel zu bieten. „Kurze Wege, eine große Auswahl unterschiedlichster Marken und Dienstleistungen und der direkte Vergleich zwischen verschiedenen Anbietern“, nennt Christoph Bach vom gleichnamigen Autohaus die Vorteile des Standorts Singen für Autokäufer.

Die „Freunde historischer Motorfahrzeuge Hegau-Bodensee“ sind eine Interessengemeinschaft zur Erhaltung und Pflege von alten Kraftfahrzeugen; egal ob mit zwei, drei oder vier Rädern. Organisiert werden gemeinsame Ausfahrten und Aktionen sowie monatliche gesellige Zusammenkünfte. Die Interessengemeinschaft wurde 1979 gegründet und hat knapp 50 Mitglieder. Kontakt: Joachim Petri, Telefon (01¦71)¦3¦25¦98¦37, Harald Nospers, Telefon (01¦79)¦7¦47¦89¦46, E-Mail freundehistorischermotorfahrzeuge@gmx.de. Mehr Info finden Interessierte im Internet unter:
http://oldtimer-singen-hegau.jimdo.com

„Singen Classics“ lädt zum Bummeln ein

Zum zehnten Mal bereits veranstalten Singens Einzelhändler und Gewerbetreibende den beliebten verkaufsoffenen Sonntag „Singen Classics“ in diesem Jahr, nachdem das Fest vor zwei Jahren Pandemie-bedingt verschoben werden musste. Jetzt stehen dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in diesem Jahr in Singen am 3. April keine Hindernisse mehr im Weg.

„Singen kann sich wieder als die Einkaufsstadt der Region präsentieren“, freut sich Claudia Kessler-Franzen vom Standortmarketingverein Singen aktiv mit dem ganzen Organisationsteam aus der ganzen Stadt. „Singen Classics“ bietet Einkaufserlebnis, Freizeitvergnügen, Kultur und Kulinarik. Wichtig ist den Veranstaltern ein Konzept, bei dem die ganze Stadt geöffnet hat.

Vielfalt für die Familie

Ab 13 Uhr zeigt Singen seine Vielseitigkeit und sein breites Angebotsspektrum als Einkaufszentrum der Region. Auf über 200¦000 Quadratmeter Handelsfläche können unterschiedlichste Wünsche der ganzen Familie mit einer beeindruckenden Markenvielfalt erfüllt werden – und dies sowohl in der City als auch im Singener Süden. „Die Stadt ist gut und zügig von allen Seiten erreichbar, das übersichtliche Parkleitsystem bringt jeden schnell und unkompliziert zu einem freien Parkplatz“, verspricht Kessler-Franzen in der Medienankündigung zum verkaufsoffenen Sonntag „Singen Classics“. Mit dem sympathischen und freundlichen Empfang, den intensiven Informationsgesprächen und Beratungen, der Unterhaltung für die ganze Familie sowie der guten und schnellen Erreichbarkeit mit vielen Gratisparkplätzen, präsentiert sich Singen als das sympathische, quirlige und freundliche Einkaufszentrum der Region.

Singen aktiv Standortmarketing verfolgt gemeinsam mit dem City Ring, der iG Singen Süd, und der Singener Vertretung des Einzelhandelsverbands (EHV) ein strategisches Programm für Singens Innenstadt, nachdem die Entwicklungen der Corona-Pandemie alle vor große Herausforderungen gestellt hat. „Die pandemische Lage hat die Innenstadt als gesellschaftsrelevanten Kern einer jeden Stadt besonders getroffen“, erklärt Claudia Kessler-Franzen.

„Blick nach vorne“

Denn ein starker Einzelhandel in der Innenstadt habe doppelte Bedeutung für das Gemeinwesen: Einerseits als Wirtschaftsfaktor, Versorger und Arbeitgeber, aber eben auch als Fundament für eine lebendige Innenstadt als Ort der Begegnung, wovon nicht nur die Unternehmen profitieren, sondern auch die Einwohner und Besucher der Stadt. Unter dem Leitmotiv „Blick nach vorne“ wurde das Konzept 2020 gestartet, 2021 weiterentwickelt als „Mutmach- und Dranbleiben“-Programm.

Die Strategie wird nun mit einem umfangreichen „Herzlich willkommen“-Programm fortgeführt. Die erste Veranstaltung in diesem Jahr ist der verkaufsoffene Sonntag „Singen Classics“ mit geöffneten Geschäften von 13 bis 18 Uhr in der City und der Südstadt am 3. April. Weitere Aktivitäten folgen zu Ostern und zum Muttertag. Zudem ist in den Sommermonaten ein bewegtes Sommerprogramm an den Samstagen von Juli bis September geplant. Am Sonntag, 6. November soll mit dem Martinimarkt der zweite verkaufsoffene Sonntag auf dem Programm stehen. Abgerundet werde das Jahr in der Adventszeit mit einem sympathischen Unterhaltungsangebot in der Adventszeit.

Parkmöglichkeiten

  • Unkompliziert Parken: Singen zeichnet sich durch gute Erreichbarkeit der Innenstadt und des Singener Südens sowie unkompliziertes Parken aus. Ein dynamisches Parkleitsystem informiert über die aktuelle Belegung der Parkhäuser und freie Parkplätze: Stadthalle, Rosenegg, Gambrinus, City Parkhaus, Karstadt, Postarkaden, Cano, Herz-Jesu-Platz und Heinrich-Weber-Platz sowie C&A mit über 2000 Parkplätzen.
  • Gratisparken ist auf dem Parkplatz Schienenhaltepunkt Landesgartenschau, Parkplatz Festwiese, dem Hallenbad-Parkplatz sowie an der Münchried-Sporthalle mit insgesamt rund 800 Plätzen möglich. Die Innenstadt ist von dort zu Fußinnerhalb von fünf bis 15 Minuten erreichbar.
  • Im Singener Süden verfügen die Fachmärkte über großzügige Gratis-Parkmöglichkeiten. Auch das oberirdische Parken sowohl in der Innenstadt als auch im Süden ist möglich.
  • Für Fahrräder: An über 550 offiziellen Radparkplatz-Bügeln, davon 170 überdacht, können Fahrräder und E-Bikes geparkt werden. Weiteres überdachtes Parken ist beispielsweise im Cano-Einkaufszentrum mit 250 Fahrradplätzen möglich.
  • Alternativ: Busbahnhof und Bahnhof liegen direkt am Eingang zur Innenstadt. Bus- und Bahnverbindungen in den Süden ermöglichen zudem von dort aus die Fachmärkte und die Singener Automeile im Süden zu besuchen. (cab)