Mit einer Allgemeinverfügung im Rahmen der landesweiten Corona-Verordnung untersagt die Stadt Singen laut Pressemitteilung der Verwaltung das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in folgenden Bereichen der Innenstadt: zwischen der Freiheitstraße im Norden, der Bahnhofstraße im Süden, der Hauptstraße im Westen und der Alpenstraße im Osten, wobei diese Straße selbst mit zu der ausgewiesenen Fläche zählt. Die Verbote gelten ebenso auf dem Rathausplatz und der Straße Hohgarten, dem Heinrich-Weber-Platz, Bahnhofsplatz sowie auf dem Herz-Jesu-Platz, dem Berliner Platz und auf dem Friedrich-Ebert-Platz. Außerdem gilt zwischen dem 31. Dezember, 15 Uhr, und dem 1. Januar 2022, um 9 Uhr, ein Aufenthaltsverbot von Gruppen mit mehr als zehn Personen in den aufgeführten öffentlichen Bereichen.

Flächen an Silvester stark frequentiert

Bei diesen ausgewiesenen Flächen handle es sich laut Pressemitteilung um Bereiche, in denen sich traditionell eine Vielzahl von Personen zu Silvester versammelt, um den Jahreswechsel durch Abbrennen von Feuerwerk zu feiern. Gerade auf den Plätzen werde von den Besuchern das Abbrennen von Pyrotechnik aufgrund der Distanz zu Wohngebäuden favorisiert, nennt die Stadtverwaltung die Gründe für das erlassene Verbot. Damit soll ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Corona-Virus und seinem Mutanten Omikron vermieden werden. Die Öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Singen erfolgen durch Bereitstellung im Internet unter www.singen.de. Dort findet sich auch der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung unter der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“.