Ein Konzert, bei dem es nur um den Auftritt des Künstlers geht? Ohne seine Stimme zu hören? Das ist das Konzept einer Fernsehsendung, bei der auch drei Menschen aus der Region zu sehen sind: Bei „FameMaker“ sind die Künstler erst unter einer Glasglocke zu sehen und später zu hören. Das kann schief gehen, wenn der Künstler besser präsentieren als singen kann. Das kann aber auch ganz wunderbar klingen, wie die Geschwister Sawatzky aus Büsingen demonstrieren: Sie sind am heutigen Donnerstag im Live-Finale zu sehen.

Nervös vor dem Finale? Nur ein bisschen.

Lukas Sawatzky sitzt im Zug zum Fernsehstudio in Köln, als er von ihren Fernsehauftritten erzählt. Ab und zu quatscht ein Schaffner dazwischen, um den nächsten Halt anzukündigen. Doch Sawatzky bringt das nicht aus der Fassung. Er gibt sich entspannt vor dem großen Live-Finale, das ihn mit seinen Schwestern Tabea Sawatzky und Sophie Gfeller vermutlich in tausende deutsche Wohnzimmer bringt. „Natürlich sind wir ein bisschen nervös“, sagt er. Doch für die Sawatzkys soll es kein verbissener Wettkampf sein, sondern eine gute Zeit.

Tabea Sawatzky, Lukas Sawatzky und Sophie Gfeller aus Büsingen singen bei der Fernsehsendung „FameMaker“.
Tabea Sawatzky, Lukas Sawatzky und Sophie Gfeller aus Büsingen singen bei der Fernsehsendung „FameMaker“. | Bild: Prosieben/Willi Weber

Die Dorfkinder wohnen heute in größeren Städten

Zuschauer werden dann entscheiden, ob die Geschwister „fame“ werden – also berühmt. Dabei wollen die Geschwister vor allem eins, wie Lukas erzählt: Gemeinsam Musik machen. „Das Klavier steht bei uns zuhause im Mittelpunkt im Wohnzimmer und damit auch im Zentrum des Familienlebens“, sagt Sawatzky. Auch am Hegau-Gymnasium in Singen hätten sie sich musikalisch engagiert, ob im Chor oder Orchester. Allerdings können sich die drei inzwischen nicht mehr täglich am Klavier treffen: Lukas studiert in Stuttgart, seine Schwestern arbeiten in Winterthur und Berlin. Deshalb hätten sie vor dem ersten Fernsehauftritt auch nicht lange proben können.

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Erst sangen sie nur gemeinsam, dann auch für andere

Geklappt hat es trotzdem – mit dem Beatles-Song „Blackbird“, der den Geschwistern auch ihren Bandnamen eingebracht hat. Vor etwa sechs Jahren trat die Band erstmals bei Hochzeiten von Freunden auf, vor zwei Jahren veröffentlichten sie ein Song-Cover von „Blackbird“ bei YouTube. Das zog die Aufmerksamkeit des Produktionsteams auf sich, die Geschwister wurden zur Show eingeladen. Und nun? Können die drei von einer Musikkarriere träumen.

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Teddy soll helfen – auch wenn er als Komiker nicht ernsthaft Musik macht

Sie sind im Team von Komiker Tedros „Teddy“ Teclebrhan, der einen guten Einblick ins Musikgeschäft habe. Was die Geschwister singen werden, wird noch nicht verraten. Doch ob sie gewinnen oder nicht: „Wir freuen uns, eine solche Bühne zu bekommen“, sagt Sawatzky. Künftig wollen die Geschwister mehr Zeit in ihre Musik investieren – „FameMaker“ sei eine tolle Chance, dabei einen Schritt nach vorne zu machen.

Das Finale der Sendung „FameMaker“ wird am Donnerstag, 1. Oktober, live ab 20.15 Uhr bei ProSieben ausgestrahlt. Zuschauer können dann über die ProSieben-App darüber abstimmen, wer den Titel gewinnt.

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