Unter dem weltweiten Motto „People not Profit“ und dem lokalen Thema „Mit Vollgas in die Dystopie“ demonstrierten in der Singener Innenstadt am Freitag rund 50 Teilnehmer beim globalen Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung für eine klima- und menschengerechte Politik. In ihren Beiträgen hinterfragten die Redner kritisch die Versprechungen von Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler, der für die Stadt Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 erreichen will.

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Eine Parole lautete „grau, grau, Beton-Bau, Singen ist ‚ne Umweltsau!“, denn dieser Baustoff präge das Stadtbild seit Jahren. Nach einem weiteren Rekordsommer, globalen Klimakatastrophen und einem erheblichen Anstieg an Hitzetoten im Vergleich zum Vorjahr fordern sie sofortiges, den globalen und regionalen Geschehnissen angepasstes politisches Handeln und Durchgreifen.

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Auch weitere neue Parolen wie „Wo ist Singens Klimaschutz? Ich seh‘ nix als Klimaschmutz“ oder „Conrad, Pingu, Mehrwegbecher – sind das Singens Klimabrecher!?“ riefen die jungen Leute den Passanten in der Innenstadt zu.