Der Garten der Haldenwang-Schule hatte sich in ein herrliches Open-Air-Gelände verwandelt. Es gab viele Sitzgelegenheiten inmitten des lauschigen Gartens, Kinder konnten spielen und auf der Bühne wurde für Partystimmung gesorgt. Spätestens beim Auftritt der Hauptband „The Soulmachine“ wurde die Wiese als Tanzfläche genutzt. Das Besondere: Jung und Alt, Menschen mit und ohne Behinderung tanzten und feierten gemeinsam.

Jubiläum mit zwei Jahren Verspätung

Gefeiert wurde mit zwei Jahren Verspätung das 25-jährige Jubiläum des Fördervereines für die Haldenwang-Schule und den Schulkindergarten für Geistigbehinderte Singen. Wegen der Pandemie war dies nicht eher möglich gewesen. „Das ist aber auch ein Fest zum Aufschnaufen nach der wegen der Pandemie besonders schwierigen Zeit“, erklärte Mathias Hall, ehemaliger Schulleiter der Haldenwang-Schule und heute Vorsitzender des Fördervereines. Es sei ein Wagnis gewesen, ein solches Open Air zu planen. Aber das sommerliche Wetter, die gut gelaunten Gäste und die tolle Stimmung machten das Risiko wett.

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Bewusst habe man sich gegen eine klassische Jubiläumsfeier entschieden, merkte Daniel Baerwind an. Er ist Schulleiter der Haldenwang-Schule, ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung. „Wir feiern uns“, so Baerwind.

Das Open-Air-Konzert an der Haldenwangschule war ein Fest für Jung und Alt.
Das Open-Air-Konzert an der Haldenwangschule war ein Fest für Jung und Alt. | Bild: Sandra Bossenmaier

Man wolle die Schüler mit einem Fest und guter Stimmung für alle sichtbar machen und Verständnis für sie wecken. „So können unsere Schüler in der Gesellschaft leichter ihren Platz finden“, ergänzte der Schulleiter, bevor er sich unter die tanzenden Gäste mischte und für gute Stimmung sorgte. Er sei dankbar darüber, dass der Förderverein das Wagnis eines Open Air umsetzte und finanzierte.

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Förderverein denkt an Schule und Ukraine

Der Förderverein unterstützt in vielen Dingen die Haldenwang-Schule. Vieles was der Schulhaushalt nicht leisten kann, wird vom Förderverein ermöglicht. Zusätzlich zu wird ein Teil des Erlöses aus dem Open Air in die Ukraine gespendet, um damit Kindern dort zu helfen.