Wanderer nehmen das gern in Kauf: Manchmal geht es bergrunter und manchmal berghoch, meistens aber berghoch. Und trotzdem – Wandern ist in. Klaus Gülker hat die Wanderlust schon als Kind gepackt, seit 60 Jahren ist er in der Landschaft unterwegs und hat als langjähriger SWR-Wanderreporter viel erlebt.

In seinem Vortrag „Raus mit Klaus“ bot der erfahrene Wanderreporter Klaus Gülker (rechts) den Gästen im MAC Museum Unterhaltung und Informationen rund um Wanderwege im Hochschwarzwald.
In seinem Vortrag „Raus mit Klaus“ bot der erfahrene Wanderreporter Klaus Gülker (rechts) den Gästen im MAC Museum Unterhaltung und Informationen rund um Wanderwege im Hochschwarzwald. | Bild: Christel Rossner

In seinem Vortrag „Raus mit Klaus„ nahm er die Besucher im MAC Museum mit auf eine Tour durch den Schwarzwald. Er erzählte von Begegnungen mit Land und Leuten, von der gar nicht so neuen Lust am Wandern und wie man sich dafür am besten ausrüstet.

„Wanderlust ist absolut in“

Mit vielen Fotos dokumentiert, wurde es für die Gäste ein unterhaltsamer Ausflug auf besondere Wege im Hochschwarzwald. „Wanderlust ist in diesem Jahr absolut in“, weiß Klaus Gülker und brachte den Beweis mit einem Bild einer Wandergruppe, die sich in einer langen Schlange durch die Landschaft schiebt.

In seinen Bildern hält er nicht nur die Idylle mit Wiesen, Bergen, Wäldern und beeindruckenden Aussichten fest, als leidenschaftlicher Wanderer wirft er auch einen Blick auf das, was am Wegesrand liegt.

Das könnte Sie auch interessieren

Da finden sich so manche Kuriositäten. Darunter Namen wie Chaosplatz, Zauberberg oder namenlos wie die Wegbezeichnung „geht noch 0,6 Kilometer“. Ein Schild setzt dem Erfinder der Dauerwelle ein Denkmal, auf einem Pfosten reihen sich Wegweiser zu Türmen übereinander.

Verbotsschilder stehen an Start- und Landezonen von Hexen auf Besenstielen und auch Bänke mit Blick auf den Baum, der direkt davor steht, hat er auf Touren entdeckt

„Gehen ist so natürlich wie Atmen“

Klaus Gülker ist Frühaufsteher und scheut lange Wege ebenso wenig wie schlechtes Wetter. Den Rat eines Wegewartes, gutes Schuhwerk zu tragen, sollte man ernst nehmen, gab er auch Tipps für Sachen, die unterwegs nützlich sind. Verschnaufen und Genießen gehört ebenfalls dazu.

Auch wenn es Hütten gibt, die Verpflegung anbieten, sei ein leckerer Proviant der beste Begleiter. „Gehen ist so natürlich wie atmen“, riet Gülker den Gästen, einfach loszugehen.