Der Einsatz begann gegen 14 Uhr am Freitagnachmittag, wie Nicole Minge, Pressesprecherin des Konstanzer Polizeipräsidiums, auf Anfrage bestätigte. Demnach hatte ein Passant eine Auseinandersetzung zwischen fünf bis zehn Jugendlichen befürchtet und sich an die Polizei gewandt. Die Beamten waren offenbar sensibilisiert, die Massenschlägerei mit mehreren Verletzten zwischen Angehörigen syrischer Großfamilien Ende März ist noch nicht allzu lange her. Jedenfalls rückten mehrere Streifen in den Bereich der Fußgängerzone vor dem Einkaufszentrum Cano aus. Dabei war auch ein Fahrzeug mit der Aufschrift „Polizeihunde“.

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Der Hund konnte allerdings im Auto bleiben. Denn vor Ort habe sich herausgestellt, dass es nur eine Spaßrangelei unter Jugendlichen war, erklärt Minge. Gegen 14.30 Uhr konnten die Polizisten daher wieder abrücken. Und Minge sagt auch: Es sei aus Sicht der Polizei besser, wenn jemand einmal zu oft anrufe. Probleme wegen eines nicht notwendigen Einsatzes gebe es nur, wenn die Polizei missbräuchlich alarmiert wurde.