Andreas Hühner

Nach zwei Absagen wegen Corona konnte die SWR1-Show Pop & Poesie in Concert – dieses Jahr unter dem Motto „In The Air Tonight“ – endlich stattfinden. Die Stadthalle Singen war mit 1100 Besuchern restlos ausverkauft. Viele der Zuschauer hatten ihre Eintrittskarten bereits seit zwei Jahren. Heidi und Walter Drexler aus Stahringen zum Beispiel hatten ihre Karten an Weihnachten 2019 geschenkt bekommen und freuten sich, dieses Geschenk nun endlich nutzen zu können.

Konzert mit lyrischen Elementen

Neun Musiker, Sänger und Schauspieler entführten das Publikum über zwei Stunden lang in die faszinierende Welt von Popmusik und Poesie. Sie interpretierten die Lieblingshits der SWR1-Hörer so, dass die oft gehörten Titel in einem ganz neuen Licht erschienen. Erfunden hatte dieses Showformat Moderator Matthias Holtmann im Jahr 2009. Er konnte in Singen wegen einer Corona-Infektion nicht dabei sein. Stattdessen führte Jochen Stöckle durch das Programm.

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Die Mischung aus Konzert, lyrischen Elementen und ein bisschen Comedy begeisterte das Publikum. Ein besonderer Reiz lag darin, dass Lieblingssongs auf einmal Wort für Wort zu verstehen waren. Sogar ein deutsches Lied – „Land unter“ von Herbert Grönemeyer – wurde übersetzt.

Die intensiven Stimmen der Profisprecher und beeindruckende Licht- und Soundeffekte zauberten eine unterhaltsame und emotionale Stimmung im Saal. Im Mittelpunkt der Show stand ein Konzert, bei dem die ausgewählten Lieder in individuellen Versionen gespielt wurden – Hits von Phil Collins, Madness, Lou Reed, Adele, Supertramp, Pink Floyd reihten sich inklusive ihrer lyrischen Übersetzungen nahtlos aneinander.

Auch Musiker im Publikum

Auffallend viele Musiker fanden sich auch im Publikum wieder – beispielsweise Karl-Heinz Rekowski, der Gitarrist der Band The Rockodiles. Er war begeistert von der Qualität der Musiker und auch von dem gesamten Event.

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Auch Hans Wöhrle, Geschäftsmann aus Singen und Leiter der gleichnamigen Band, empfand diese Veranstaltung als Highlight: „Die Moderation und musikalische Darbietung war nicht zu überbieten. Eine einmalig schöne Veranstaltung, wunderbar zelebriert und mit tollen rockigen Elementen.“

Zum Schluss der Veranstaltung wurde es dann sehr rockig mit Van Halens „Jump“ und Deep Purples „Smoke on the Water“. Niemand im Publikum hielt es mehr auf den Sitzen, alle rockten mit und zollten den Akteuren minutenlangen Beifall.