Es geht um Mindestlohn, das neue SPD-Programm und warum es die FDP in der Politik braucht, wenn FDP-Landtagskandidat Markus Bumiller mit Waldemar Dietz aus Rielasingen spazieren geht. Waldemar Dietz ist 72 Jahre alt und will sich nun politisch engagieren – und sich dafür mit dem Landtagskandidaten austauschen, dem er am Sonntag, 14. März seine Stimme geben will. Weil wegen der Corona-Pandemie und ihrer Einschränkungen kaum Ortstermine stattfinden, hat Markus Bumiller den Rentner dafür zum Spaziergang eingeladen. Und dabei geht es neben der Politik auch um Bumillers Sohn Max und Hündin Lotte, die zu einem Spaziergang auch nicht Nein sagen.

Ein Kennenlernen mit politischen Themen

Waldemar Dietz war bisher nicht besonders politisch, wie er sagt. Natürlich werde man ständig mit Politik konfrontiert, sobald man beispielsweise den Fernseher einschalte. Und vor einer Wahl habe er sich auch in der Vergangenheit informiert, welcher Partei er seine Stimme geben wird. Doch nun wolle er sich aktiv einbringen. Also rief er Markus Bumiller an, nachdem dessen Flyer ihn so überzeugt habe. „Ich überlege, mit 72 Jahren erstmals in eine Partei einzutreten.“ Für ihn komme dafür nur die FDP in Frage, denn in seinen Augen komme bei den anderen Parteien „nicht viel bei rum“. Entsprechend kritisch sehe er auch das neue Programm der SPD zur Bundestagswahl, das am Tag zuvor präsentiert wurde.

Das könnte Sie auch interessieren

Für den Senior beginnt die große Politik im Kleinen

Die Themen des Seniors sind vielfältig: Spritfressende Autos will er am liebsten verbieten, der Welthunger sei eine Ursache für viele weitere Probleme in der Welt und um die Demokratie sei es in Deutschland schlecht bestellt. Ob ihm klar ist, dass diese Themen nicht in einem Landtag, für den Bumiller kandidiert, entschieden werden? „Ja klar, aber es beginnt ja im Kleinen, oder?“, sagt Dietz mit einem verschmitzten Lachen.

Überparteiliches Denken angesagt – auch mit Umwelt-Themen

Und auch wenn die FDP sich gegen Verbote ausspreche, sei das für ihn die einzig wählbare Partei. „Mir gefällt, was der Herr Bumiller sagt: Dass die Parteien nicht nach ihren Präferenzen entscheiden sollten, sondern anfangen müssen, überparteilich zu denken. Das ist wichtig.“ Während des Spaziergangs um den Wasserturm Horn auf der Höri bleibt der 72-Jährige immer mal wieder stehen, um Bilder für seine Frau zu machen – „wir haben es schon schön hier“, sagt er. Das findet auch Markus Bumiller, der hier häufiger spazieren geht. Deshalb setze er sich unter anderem für nachhaltigen Tourismus in der Region ein, wie er sagt.

Das könnte Sie auch interessieren

Waldemar Dietz kam über seinen Sohn in die Region, wie er erzählt. Er habe viele Jahre für Daimler Benz bei Stuttgart gearbeitet, sich später selbstständig gemacht. Nun hat er vor allem ein Ziel: Er will sehr alt werden, um noch viel in der Politik bewegen zu können. Denn im Kleinen stecke die große Politik.

Das könnte Sie auch interessieren

Wer sich auch bei einem Spaziergang über Politik austauschen möchte, kann dem Landtagskandidaten eine Mail schreiben an mail@markus-bumiller.de