Kunst und Kultur grenzübergreifend zugänglich machen. Das ist die Leitidee der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen. Am Samstag, 18. September, laden elf Gemeinden in Deutschland und der Schweiz dazu ein, die Werke regionaler Künstler von 17 bis 24 Uhr kennenzulernen. Mit 18 Ausstellungs-Standorten ist Singen in diesem Jahr ein Kultur-Hotspot der Museumsnacht.

Nach einem Jahr pandemie-bedingter Pause, ist es diesen Spätsommer wieder möglich, die traditionelle Museumsnacht zu besuchen. Die Veranstalter der Museumsnacht kommen ihren Besuchern in diesem Jahr mit einem kostenfreien Eintritt entgegen. Das hat es in der Vergangenheit noch nicht gegeben und soll mehr Kunstinteressierte auf die Ausstellungen aufmerksam machen.

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Zur Freude der Veranstalter, wirken rund 80 Künstlerinnen und Künstler aus 60 Grenzorten mit. Das Programm erstreckt sich über kleinere Events und Führungen bis hin zu Workshops, bei denen selbst aktiv mitgestaltet werden kann. Auch kulinarische und musikalische Unterhaltung gehört zum Abendangebot dazu.

Folgende Gemeinden nehmen an der Museumsnacht Hegau-Schaffhausen in diesem Jahr teil: Singen, Stein am Rhein, Stockach, Thayngen, Wangen, Diessenhofen, Feuerthalen, Gaienhofen, Hallau, Neuhausen und Schaffhausen. Ortsunabhängig gelten als Voraussetzung für den Besuch einer Ausstellung die 3G-Regeln. Das heißt, vor Betreten muss ein Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorgezeigt werden. Bezüglich der Durchführung der Veranstaltung gelten die Schutzbestimmungen der einzelnen Länder.

Alexandra Lampater, Vorsitzende des Vereins Museumsnacht Hegau-Schaffhausen, blickt zuversichtlich auf den bevorstehenden Kulturabend: „Wir freuen uns alle, dass die Museumsnacht in diesem Jahr wieder stattfinden kann. Die Planung war mit einem deutlich höheren Aufwand verbunden als noch vor der Pandemie“, sagt sie.

Alexandra Lampater steuert die Organisation der Museumsnacht von Schaffhausen aus.
Alexandra Lampater steuert die Organisation der Museumsnacht von Schaffhausen aus. | Bild: privat

„Doch wir sind uns sicher, einen risikofreien und beschwerdelosen Abend für all unsere Besucher garantieren zu können.“ Vor allem in Deutschland sei die 3G-Regelung bereits mehrere Wochen erprobt. Und auch in der Schweiz sei die Bereitschaft und das Entgegenkommen der Bürger groß, sagt Lampater.

In Singen wird die Museumsnacht um 17 Uhr auf dem Rathausplatz von Oberbürgermeister Bernd Häusler eröffnet. Bis 22 Uhr spielt dort dann das Blechbläserquintett Hontes Brass. Im Singener Stadtgarten stellen 23 Künstler ihre großformatierten Bilder aus. Direkt gegenüber findet um 17.30 und 19.30 Uhr eine Kurzführung und Lesung zur Ausstellung „Singener Alltag unter französischer Flagge“ statt.

Und wer noch weiter in der Vergangenheit des Hegaus stöbern möchte, kann an Workshops im Archäologischen Hegau-Museum am Schlossgarten 2 teilnehmen. Auch das beliebte Museum auf Rädern Singen startet in diesem Jahr wieder. Allerdings muss pandemiebedingt auf das Chauffieren der Besucher verzichtet werden.

Auf der Website www.museumsnacht-hegau-schaffhausen.com sind alle Veranstaltungsorte und die jeweiligen Programmpunkte aufgelistet.