Bereits zum achten Mal hat der Lions Club Singen-Hegau seinen Technikpreis verliehen. Kevin Grünenwald, Niclas Maas, Uta-Marei Martz, Philip Meckel, Alina Nitschke und Jannis Reinauer, alle Abiturienten des Technischen Gymnasiums an der Hohentwiel-Gewerbeschule (HGS), sind die Preisträger.

Als der Lions Club den Technikpreis vor acht Jahren ins Leben rief, war der Mangel an Ingenieuren groß, sagte Eberhard Grundgeiger, aktiv im Lions Club und früher lange Schulleiter der HGS. Weil sich die Lage aber in diesen Berufsbildern entspannt hat, sei dies das letzte Mal, dass der Technikpreis verliehen werde. In Zukunft will sich der Lions Club auf andere Bereiche konzentrieren, wo mehr Förderbedarf bestehe, so Grundgeiger.

Exkursion und Praktikum

Für die sechs Abiturienten war der Technikpreis, der mit einem Betrag von 500 Euro dotiert ist, auch mit einigen spannenden Veranstaltungen verbunden. So war zum Beispiel der Besuch einer Forschungseinrichtung – in diesem Jahr das Fraunhofer Institut in Freiburg – sowie einer modernen Firma verbunden. Auch konnten die Preisträger ein eintägiges Praktikum bei einer Person machen, die in einem Betrieb in der Region eine Führungsposition innehat.

Uta-Marei Martz dankte im Namen der Preisträger, dass sie ausgewählt wurden. „Als ich im Betrieb Elma mein Praktikum gemacht habe, hatten wir in der Schule gerade ähnliche Themen und ich konnte sehen, wie die Theorie hier umgesetzt wird. Das war hochinteressant“.

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Sie wird nun ein duales Studium im Fach Maschinenbau an der Dualen Hochschule Heidenheim beginnen und bei der Firma All Safe Jungfalk in Engen anfangen. Auch Niclas Maas hat sich für das Studium im Fach Maschinenbau an der ETH Zürich beworben. Alina Nitschke möchte nach einem Jahr im Freiwilligendienst wahrscheinlich ein Wirtschaftsingenieur-Studium beginnen.

Der Lions Club Singen-Hegau hat 51 aktive Mitglieder. Er unterstützt Projekte in den Bereichen Kunst/Kultur, Schulen und Soziales oder leistet Einzelhilfe.