Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg unterstützt das Kunstmuseum Singen schon seit Jahren mit Dauerleihgaben aus eigenem Sammlungsbestand. Mit der Übergabe des Kunstwerks „Kalaschnikow„ von Harald F. Müller ist nun eine weitere Leihgabe dazugekommen.

„Singen ist ein guter Ort für Kunst“, hob Regierungsvizepräsident Klemens Ficht bei der Übergabe das Engagement der Stadt hervor. Die Kunst im öffentlichen Raum sei unübersehbar, im Kunstmuseum habe die Stadt unter der Leitung von Christoph Bauer einen Ort der Kunst mit überregionaler Strahlkraft geschaffen.

73 Leihgaben im Stadtmuseum

Klemens Ficht und Oberbürgermeister Bernd Häusler betonten die gute Zusammenarbeit zwischen dem RP und der Stadt. Insgesamt befinden sich 73 Leihgaben des RP im Kunstmuseum. WieFicht berichtete, kauft das RP regelmäßig Werke von Bildenden Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zur Region an, um Kunstschaffende kontinuierlich zu unterstützen. Zirka 8000 Werke umfasst die Kunstsammlung des RP.

„Kunst setzt Impulse, gibt Denkanstöße und eröffnet Diskurse“, ging Klemens Ficht auf die existentielle Problematik der freischaffenden Künstler in der Corona-Zeit ein. Es sei Aufgabe von Land und Kommunen, die dauerhafte Beschädigung der vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg zu verhindern und die kulturelle Infrastruktur zu erhalten.

Konzeptionelle Kunst mit Fotografie

Museumsleiter Christoph Bauer ist dankbar, so viele Bilder des RP in seinem Sammlungsbestand zu haben. Mit den Leihgaben könne er den eigenen Bestand komplettieren. Das zähle für die Sammlung der Höri-Künstler wie auch für zeitgenössische Kunst.

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Die konzeptionelle Fotoarbeit des Künstlers Harald F. Müller stelle ein Novum dar: „Es ist der erste Ankauf des Regierungspräsidiums, der gezielt und sofort als Dauerleihgabe an das Kunstmuseum geht“, erklärte Museumsleiter Bauer. Das Singener Museum sei eines der wenigen Häuser zwischen dem Bodensee und Freiburg, das konzeptionelle Kunst mit Fotografie sammelt und ausstellt. Weitere Informationen zum Bild „Kalaschnikow„ gibt es auf der Internetseite des Stadtmuseums Singen.

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