Wenige Städte in Deutschland können einen so rasanten Aufstieg vom Dorf zur Industriestadt vorweisen wie Singen. Doch was führte dazu? Warum hatte Singen die besten Voraussetzungen? Und wer waren die Menschen, die diesen Aufstieg mitgeprägt haben?

Musik, Kampf und Tanz

Unter Einhaltung der Corona-Vorschriften hat es der Singener Theaterverein Pralka laut Pressemitteilung geschafft, auf unterhaltsame und spannende Weise die jüngste Geschichte der Stadt in einem Stück mit „packenden Szenen voller Emotionen, zwischen Musik, Kampf, Tanz und der Frage nach dem wahren Sinn des Lebens“ zu verdichten. Die Autorin und Regisseurin Susanne Breyer recherchierte die Ereignisse und befragte Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen in den vergangenen Jahrzehnten.

Das Ergebnis ist ein Bilderbogen rund um die Figur Reinhold, der aus Riedheim nach Singen auswandert und dort in der Georg-Fischer-Fabrik als Hilfsarbeiter anfängt. Seine zukünftige Frau Berta arbeitet in der Maggi, beide lernen sich auf einem Ausflug der Naturfreunde kennen. In den 50er Jahren erlebt ihre Tochter das Wirtschaftswunder und die Enkelin von Reinhold wirft einen heutigen Blick auf die Stadt. Doch wie geht es weiter? Das Stück endet mit einer Vision, die in greifbarer Nähe liegt.

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Den Theaterverein Pralka gibt es seit 2009. „Pralka„ bedeutet auf polnisch Waschmaschine und ist eine Anspielung auf das erste Stück, das der Verein aufgeführt hat. Der Verein besteht aus 20 Laien-Darstellern und bringt jedes Jahr eigene Theaterproduktionen auf die Bühne.

Vorverkauf und Abendkasse

Das Stück ist für Zuschauer ab 12 Jahren geeignet. Die Premiere ist für Freitag, 9. Oktober, um 20 Uhr geplant. Weitere Aufführungen finden am 10. und 11. Oktober (jeweils 20 Uhr), am 16. und 17. (20 Uhr) sowie am 18. Oktober (19 Uhr), am 23. und 24. (20 Uhr) und am 25. Oktober (19 Uhr) im MAC Museum Arts und Cars in Singen statt.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf im Museum und bei Buch Greuter 15 Euro, an der Abendkasse 17 Euro. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und eine Registrierung am Eingang sind obligatorisch.

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