„Das Thema beschäftigt die Stadt ja schon länger“, erinnerte OB Bernd Häusler die Mitglieder des Ausschusses. Nun galt es, über die Pläne des Hauseigentümers zu diskutieren und darüber abzustimmen. Patrick Wacker, Leiter des Amts für Baurecht, oblag es, den Mitgliedern des Ausschusses anhand eines Lageplans und diverser Ansichten, die geplanten baulichen Maßnahmen des Besitzers zu vermitteln. Ein Komplettabriss des Hauses ist vom Tisch, ein geplanter Teilabriss jedoch, sowie diverse Erweiterungen wurden im Detail beleuchtet.

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„Die Fassade des Gebäudes bleibt auf jeden Fall erhalten“, informierte Patrick Wacker, „abgerissen wird der linke Anbau, in dem sich ein Schnellimbiss befindet. Dieser stammt aus den späten 80-er Jahren, ist also kein Original. Der dort entstehende neue Anbau soll in der Fassadengestaltung erhalten bleiben. Das Erdgeschoss, sowie das erste Obergeschoss bleiben, darauf werden ein erstes und ein zweites Dachgeschoss gebaut, welche zusammengenommen eine großflächige Wohneinheit inklusive Sauna und Fitnessraum ergeben werden.

Zu guter Letzt wird das Haus mit einer Mansarddach-Konstruktion in Holzoptik versehen, auf welcher ein Dachgarten angelegt wird.“ Die Eckbauweise bleibt, der Zugang zu der neuen Wohneinheit befindet sich dann in dem neu erbauten Teil in der Scheffelstraße, den Dachgarten erreicht man über einen kleinen Aufbau auf dem Dach, der auch als Wintergarten dienen kann. Die neue Dachansicht soll in die alte Fassadenbindung eingebracht werden. Bleiben werden auch das Café Coba, sowie die dort ansässige Arztpraxis.

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Nicht jeder im Ausschuss war glücklich über die Veränderungen. Beklagt wurde der Verlust der beiden charakteristischen Zackenbögen, die doch gerade das Gesicht des Gebäudes ausmachen würden. Auch wurde der Sorge Ausdruck verliehen, dass mit diesem Umbau einmal mehr die Gesichtslosigkeit der Stadt zunehmen wird. Nach einer lebhaften Diskussion wurde der Antrag jedoch mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung angenommen.

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