Vor dem Eingang zum Street Food Festival auf dem Rathausplatz warteten die Besucher auf Einlass, an der Kasse saß Eventmanagerin Stefanie Keller und wies auf die Hygieneregeln hin: „Bitte Maske aufsetzen und nur am Tisch runternehmen, das Kontaktformular ausfüllen und am Ausgang abgeben.“

Das Street Food Festival war die erste große Veranstaltung in Singen seit Lockerung der Corona-Auflagen, und die Gäste schienen darauf gewartet zu haben.

Es waren Spezialitäten wie Büffel-Burger und Elch-Sandwiches sowie süße Varianten wie Poffertjes oder Baumkuchen geboten.

Verständnis

Reto Siegenthaler aus Kreuzlingen genoss neben dem Essen auch die nette Gesellschaft von Andreas und Melanie Bauer aus Singen. Für ihn war es eines der ersten Treffen mit Freunden seit die Grenze wieder geöffnet ist. Auch wenn in der Schweiz die Hygieneregeln lockerer sind, findet er das Tragen von Masken richtig.

Unverständnis

Andreas Bauer kann nicht nachvollziehen, warum kleine Veranstaltungen wie das Street Food Festival so strenge Auflagen erfüllen müssen: „Es ist eine Frechheit“, sagte er und zog den Vergleich mit dem Europapark: „Dort drängen sich Tausende Menschen und man braucht nur eine Maske beim Anstehen und Fahren.“

Für Gäste des Festivals standen Desinfektionsmittel und Masken am Eingang parat, um Abstand zu ermöglichen und die Besucherzahl nicht zu überschreiten, wurde das Festival schon am Freitagabend eröffnet.

Tobias Munz von Wagyu Burger stand an der Feuerschale und sorgte für Nachschub. Für ihn war es die erste Veranstaltung in diesem Jahr, ohne Corona wären sie schon an mehr als 20 Wochenenden unterwegs gewesen. Dass er zur Hitze der lodernden Flammen und den Grillplatten auch noch eine Maske tragen musste, nahm er gelassen hin. „Wir sind ja froh, dass es wieder losgeht“.

Es kommen mehr Gäste als erwartet

Überrascht war er, dass schon zum Auftakt am Freitagabend mehr Leute gekommen seien, als sie erwartet hätten.

Damit für jeden Anbieter Gewinn abfällt, hatte der Veranstalter die Anzahl auf 13 Wagen reduziert.