Sonntag, gegen 14.30 Uhr: Der Alarm erreicht die Feuerwehr Steißlingen, ein Dachstuhl und die darunterliegende Garage stehen im Vollbrand. Bei der Zufahrt ist die Rauchsäule weithin zu sehen, berichtet Sascha Rapp, seines Zeichens stellvertretender Kommandant von Steißlingen.

Im Einsatz waren neben drei Löschfahrzeugen der Feuerwehr Steißlingen zwei Löschfahrzeuge aus Radolfzell, eine Drehleiter aus Singen, eine weitere Drehleiter aus Radolfzell, die jedoch nicht gebraucht wurde und bald wieder wegfahren konnte, sowie ein Einsatzleitwagen. Insgesamt waren 50 bis 60 Wehrleute im Einsatz, wie Einsatzleiter Andreas Maier berichtete.

Brand hätte auf das daneben stehende Wohnhaus übergreifen können

Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Hartmann war vor Ort, da die Gefahr bestand, dass der Brand auf das daneben stehende Wohnhaus übergreifen könnte. Das hätte durchaus passieren können, denn obwohl das Nachbarhaus laut Uwe Hartmann über eine gute Brandschutzwand verfügt, hätten die Flammen bereits darüber hinweg geschlagen.

Zur Absicherung der Einsatzkräfte stand ein Rettungstransportwagen bereit, auch die Polizei verschaffte sich mit zwei Funkstreifen und zwei Fahrzeugen der Kriminalpolizei einen ersten Überblick. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Über die Schadenssumme am Gebäude und die Brandursache lässt sich unmittelbar nach dem Geschehen noch nichts sagen.

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