„Vergangene Woche wurde hier in Friedingen ein großes, unreifes – also grünes Weizenfeld mit schönen Ähren abgemäht“, schreibt er an die Singener Redaktion. Dieses Getreide diene – so hat er sich informiert – zur Verarbeitung in Biogasanlagen, in denen Strom erzeugt wird. „Das soll wohl für den Landwirt rentabler sein, als wenn er das Getreide reifen lässt und dann noch dreschen muss“, bringt Fischer seine Erkenntnisse auf den Punkt.

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Gut heißen mag er diese Entwicklung keineswegs. Aber immerhin: „Hauptsache die Störche wurden satt“, schreibt er an den SÜDKURIER. So um die zehn Störche hat er beobachtet, die auf dem Feld nach Nahrhaftem pickten und auch Rotmilane seien auf und über dem Feld zu sehen gewesen. Für die gefiederten Mitgeschöpfe wurde die Lebensmittelvernichtung so zum Festmahl.