Es geht voran mit dem Bau einer Ampelanlage an der Kreuzung Landesstraße 189 Volkertshausen – Friedingen / Kreisstraße 6121 Steißlingen – Beuren. In diesem Bereich hatten sich in der Vergangenheit immer wieder schwere Unfälle ereignet. Vor fast genau drei Jahren kam ein 20-Jähriger auf dem Weg zur Schule zu Tode. Im Zuge des unter der Federführung des Landratsamtes Konstanz ausgeführten Ampelbaus erstellt die Stadt Singen einen neuen Rad- und Gehweg. Der soll mit Hilfe einer Bedarfsampel für eine sichere Querung der Landesstraße von Fußgängern und Radfahrern in Richtung Steißlingen und Ortseingang Beuren sorgen.

Arbeiten verliefen nahezu problemlos

„Wenn alles gut läuft und die Witterung mitspielt, wollen wir die Ampel-Anlage am 9. Dezember in Betrieb nehmen“, verrät Projektleiter Felix Quarch vom Landratsamt Konstanz. „In dieser Woche sollen die Ampelmasten gebaut und die Stromversorgung hergestellt werden“, schildert er. „Die Arbeiten sind bis auf wenige Ausnahmen problemlos verlaufen. Sie waren nur etwas behindert, als die Bauarbeiter auf einige größere Findlinge gestoßen sind“, berichtet Quarch.

Der Beurener Ortsvorsteher Stephan Einsiedler (links) und Heinz Rapp von der Bürgerinitiative inspizieren die Baustelle.
Der Beurener Ortsvorsteher Stephan Einsiedler (links) und Heinz Rapp von der Bürgerinitiative inspizieren die Baustelle. | Bild: Tesche, Sabine

Die Tiefbauarbeiten, die sich vor dem Abschluss befinden, stehen unter Leitung des Singener Bauamtes, da der größte Anteil den neuen Geh- und Radweg betrifft. Insgesamt bezahlt die Stadt Singen für diese Maßnahmen etwa 270.000 Euro. 20.000 Euro steuert der Landkreis Konstanz als Anteil an den Tiefbauarbeiten bei. „Insgesamt wird die neue Ampelanlage den Landkreis etwa 75.000 Euro kosten“, erklärt Felix Quarch.

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„Die Koordination der Arbeiten zwischen dem Landkreis und der Stadt Singen klappte gut“, sagt Daniel Schrodin, Leiter des Straßenbauamtes des Landratsamtes Konstanz.

Ampel-Anlage viel günstiger als Kreisel

Die Ampel-Anlage kommt wesentlich günstiger als ein Kreisel, den eine Initiative um Sprecher Heinz Rapp gefordert hatte. Der Bau eines Kreisverkehrs war aber schon aus finanziellen Gründen gescheitert. „Wir sind nun aber froh, dass durch die Ampel-Anlage und den Geh- und Radweg die gefährliche Kreuzung sicherer wird“, sagt Rapp.