Weil sie mit den Hebammen und Ärztinnen und dem Personal des Kreißsaals und der Mutter-Kind-Station im Klinikum Singen so zufrieden war, hat Katja Kohl aus Konstanz anlässlich der nicht ganz leichten Geburt ihres erstgeborenen Sohnes Oliver im Januar dieses Jahres der Singener Frauenklinik eine großzügige Spende über 1000 Euro zukommen lassen. "Die glückliche Mama macht mit ihrer Spende anderen Mütter Freude", heißt es in einer Pressemitteilung des Singener Krankenhauses.

Von diesem Geld wurde mittlerweile ein Zusatzmonitor für das Ultraschallgerät im Untersuchungszimmer angeschafft, so dass Schwangere bequem von der Liege aus die Untersuchung mit verfolgen können. Medizinisch sei der Monitor zwar nicht notwendig, aber für die werdenden Mütter ein Segen. "Das erhöht die Zufriedenheit der Schwangeren", wird Wolfram Lucke, Chefarzt der Singener Frauenklinik, beim Fototermin mit der Spenderin in der Pressemitteilung zitiert. "Jeden Tag freuen sich viele zukünftige Mütter über diese Möglichkeit", berichtet er Katja Kohl, die sich erfreut zeigte, mit ihrer Spende diese Anschaffung erst möglich gemacht zu haben.

Als Begründung für ihre Spende nannte sie ihre Dankbarkeit und, dass sie wolle, dass das Personal erfahre, wie wertvoll seine Arbeit sei. Sie hoffe, die Spende motiviere die Mitarbeiter, weiterhin so tolle Arbeit zu leisten. Sie sei dankbar für die gute Betreuung rund um die Geburt ihres Kindes, so Katja Kohl, und lobte Hebamme Dragana Evic sowie die Ärztinnen Katharina John und Vera Kleinefenn. Aber auch vor und nach der Geburt sei die Konstanzerin in Singen bestens betreut worden. Da sie zum ersten Mal Mutter wurde, habe sie die Ruhe und Erfahrung der betreuenden Hebammen und Mitarbeiterinnen der Mutter-Kind-Station sehr zu schätzen gewusst. Mit ihrem Sohn Oliver hat sie nun Chefarzt Lucke in der Singener Frauenklinik besucht. Bei dieser Gelegenheit konnte die junge Mutter direkt erleben, wofür ihre Spende eingesetzt wurde.

Im geburtshilflichen Bereich werden im Singener Krankenhaus jährlich bis zu 1500 Geburten betreut, heißt es in der Pressemitteilung weiter. "Darunter ist auch ein hoher Anteil an Risiko- und Hochrisikogeburten", so Lucke. Mit der Singener Klinik für Kinder und Jugendliche bildet die Geburtshilfe in Singen ein Perinatalzentrum der höchsten Leistungsstufe, so dass auch extrem kleine Frühgeborene vor Ort versorgt werden können. Dieses Angebot locke werdende Mütter von außerhalb in das Krankenhaus am Fuße des Hohentwiels.