Nicht nur die Sonne strahlte beim Spatenstich für den neuen Standort des Unternehmens Widmann. Auch die Geschäftsführung mit Steffen und Heike Wagenblast sowie Rudolf Babeck war glücklich, dass die Heizungs-, Sanitär- und Klimatechnik-Firma am Standort in der Marie-Curie-Straße bauen kann.

„Wir hatten ein Riesenglück, dass wir das letzte derzeit verfügbare Grundstück im Industriegebiet von der Stadt bekommen haben“, sagte Steffen Wagenblast und dankte insbesondere Oberbürgermeister Bernd Häusler, der sich dafür eingesetzt hatte.

Bessere Gegebenheiten für Anlieferung und Lager

Die Firma Widmann, die fast 90 Jahre besteht und derzeit in der Freibühlstraße ihren Standort hat, freut sich auf mehr Platz und bessere Gegebenheiten hinsichtlich Anlieferung und Lager. Schon vor Beginn der Heizperiode will man umziehen. Die 75 Mitarbeiter freuen sich schon jetzt drauf.

Das Grundstück – gleich gegenüber von Fensterbau Lauber – hat eine Größe von 3300 Quadratmetern und ist damit um zehn Prozent größer als das Grundstück am bisherigen Standort in der Freibühlstraße. Es werden 1000 Quadratmeter Lagerflächen entstehen, außerdem ein Bürogebäude mit 600 Quadratmetern und vor allem auch ausreichend Parkplätze für die Kunden.

OB Häusler freut sich über Bekenntnis zum Standort Singen

Der jetzige Standort ist nicht mehr zeitgemäß und vor allen Dingen auch nicht barrierefrei zu erreichen. Am neuen Standort wird auch die Logistik verbessert, so Wagenblast. „Als wir die Anfrage von Widmann bekamen, waren wir froh, dass ein Singener Traditionsunternehmen in Singen bleiben will“, sagte Häusler.

Beim Spatenstich grub er eine kleine Schatzkiste mit Goldtalern aus Schokolade aus. Diese sollte symbolisieren, wie froh die Firma Widmann ist, dass sie hier bauen kann.

Wie es mit dem Gebiet „Tiefenreute/Bühl“, das direkt hinter dem Gelände an der Marie-Curie-Straße angrenzt, weitergeht, darum geht es auch im Ausschuss für Stadtplanung und Bauen sowie im Gemeinderat am 21. Mai. Dann soll eine Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht für Grundstücke beschlossen werden.