Singen War ein Hund im Spiel? Polizei sucht Zeugen zum Zugunglück mit einer Schafherde

Die Ermittlungen der Polizei zum Zugunglück bei Singen in der vergangenen Woche, bei dem eine Schafherde auf die Gleise am Fuß des Hohentwiel liefen und 49 Schafe getötet wurden, dauern an. Die Bundespolizei geht von 18.000 Euro Schaden aus.

Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte ein Großteil der Schafherde mit 450 Tieren ihren Weideplatz verlassen, der eigentlich durch einen Elektrozaun abgeriegelt war. Die Tiere liefen auf den nahegelegenen Bahndamm, wo sie dichtgedrängt auf den dortigen Gleisen standen.

„Dieses Verhalten könnte auf eine Panikreaktion schließen lassen“, erklärt der Sprecher der Bundespolizei, Christian Werle, in einer Mitteilung. Die Polizei schließt nicht aus, dass in dem Zusammenhang auch ein Hund mit im Spiel war.

Rätsel um den betroffenen Elektrozaun

Daher werden Zeugen gesucht, die an dem frühen Morgen Beobachtungen gemacht haben. Der erste Seehas-Zug aus Richtung Engen war am Mittwoch, 6. Juni, um 4.40 Uhr mit den Schafen zusammengestoßen.  Die Polizei schließt auch nicht aus, dass möglicherweise am Elektrozaun manipuliert wurde, entsprechende Ermittlungen würden auch hier laufen.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Konstanz unter der Rufnummer 07531/ 1288-0 oder der kostenfreien Hotline unter 0800 6 888 000 entgegen.

Inzwischen ist auch die Höhe des Schadens ermittelt. Die Bundespolizei geht von 18.000 Euro aus.  

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