Viel los war am Samstag beim Stadtteilfest für den Singener Süden auf dem Gelände des Siedlerheims. Beim „Markt der Möglichkeiten“, der bereits zum vierten Mal stattfand, ziehen Initiativen, Vereine, Schulen und Kindertageseinrichtungen an einem Strang.

Neues Angebot: „Verschenketisch“

Ganz nach dem Motto „Singen ist bunt“ hatten sich wieder viele Gäste versammelt. Der Verein Kinderchancen und die Siedlergemeinschaft hatten das Fest mit einem bunten Programm zusammen auf die Beine gestellt. Zum ersten Mal war ein „Verschenketisch“ im Angebot. Schon nach einer Stunde waren die meisten Sachen, die Leute zum Verschenken gespendet hatten, an den Mann oder die Frau gebracht.

Erstmals dabei waren auch zehn Auszubildende der FirmaTakeda, die Bettina Fehrenbach von Kinderchancen engagiert hatte, um beim Fest ehrenamtlich zu helfen. Auch sonst trugen viele Menschen ehrenamtlich zum Gelingen des Festes bei.

Gelegenheit zum Kennenlernen

„Wir machen dieses Fest, damit sich die Initiativen in der Südstadt gegenseitig kennenlernen können“, sagte Udo Engelhardt, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Kinderchancen. „Wir freuen uns, dass dieses Fest wieder stattfindet, und zwar bei der Siedlergemeinschaft, dem Herzen der Südstadt“, sagte Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler.

Besonderen Anklang fanden die Auftritte der Tanzschule „Colours of Dance“, bei denen mehrere Gruppen zu fetziger Musik tanzten. Doch auch der Chor der Siedler unter Leitung von Helmut Gülpers kam gut an. „Wir werden diesen Chor auch engagieren“, sagte Christian Siebold von der Siedlergemeinschaft. Auch die „Sergeant Pirmin's Lonely Heart Club Band“ unterhielt am Nachmittag, ebenso das Impulstheater mit Roland Gelfert.

Viele Vereine machen mit

Erstmals dabei war diesmal der Briefmarkenverein. Außerdem präsentierten sich Kitas und Schulen der Südstadt, die Muslimgemeinde, der CVJM (Christlicher Verein junger Menschen), die Arbeiterwohlfahrt, der Jugendtreff Südpol, der Minigolfclub, die Blumenzupfer und der Bienenzuchtverein.