Angenehme Frühlingstemperaturen lockten am Sonntag nach Veranstalterangaben rund 18 000 Freizeitsportler zum 15. Slow up Schaffhausen-Hegau, dem autofreien Erlebnistag im Grenzgebiet. Das Organisationskomitee zeigt sich über die erneut enorm hohe Teilnehmerzahl erfreut. Der Rundkurs über 38 Kilometer war für den motorisierten Verkehr gesperrt. Ein attraktives Rahmenprogramm entlang der Strecke sorgte für einen rundum gelungenen Anlass zwischen den Hegau-Vulkanen und der idyllischen Rheinlandschaft. In den einzelnen Gemeinden herrschte einmal mehr während des ganzen Tages Volksfeststimmung.

Die Veranstaltung wird auch durch die große Unterstützung von deutschen und schweizerischen Sponsoren ermöglicht. Der Bekanntheitsgrad des Slow Up und ideale Wetterbedingungen haben wesentlich zum erfolgreichen Gelingen beigetragen. Die Teilnehmer bewegten sich mehrheitlich mit Velos, Inline-Skates oder zu Fuß fort. Der Schirmherr des Slow Up Schaffhausen-Hegau, Christian Amsler (Regierungsrat des Kantons Schaffhausen), bewältigte erstmals zusammen mit Zeno Danner, neuer Landrat des Landkreises Konstanz, den Rundkurs per Fahrrad. „Wir waren ein gutes und harmonisches Gespann. Auch das Tempo der Schweizer hat mir gut gefallen“, kommentierte Zeno Danner. Der Gailinger Bürgermeister Thomas Auer und der Büsinger Rathaus-Chef Markus Möll sind ebenfalls mitgefahren.

Der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler (links) und der neue Landrat Zeno Danner präsentieren sich als gutes Radler-Gespann.
Der Schaffhauser Regierungsrat Christian Amsler (links) und der neue Landrat Zeno Danner präsentieren sich als gutes Radler-Gespann. | Bild: Tesche, Sabine

Auf dem Gottmadinger Hebelplatz boten die Vereine ein schönes Rahmenprogramm und für eine reichhaltige gastronomische Auswahl. Der Hebelplatz ist eine zentrale und stets gut besuchte Anlaufstelle beim Slow Up. Am Gottmadinger Schneckenbrunnen versammelten sich die Kleinen, um Enten zu angeln. Beim BUND durfte man auf eine hölzerne Fledermaus schießen und wer traf, dem flog Schokolade zu. Gottmadingen präsentiert sich als perfekter Gastgeber und auf dem Gelände der Hebelschule wurde hauptsächlich Schweizerdeutsch gesprochen.

Ein Fest für die ganze Familie

Die Katholische Frauengemeinschaft und Frauen des Musikvereins haben 38 Kuchen gebacken und an ihrem Stand Kaffee und Kuchen verkauft. Christel Ruf und neun weitere Frauen haben in zwei Schichten die Gäste versorgt. Christel Ruf erklärte: „Das Wetter war optimal und das hat man den Menschen einfach angemerkt. Alle waren sehr entspannt und zufrieden der Slow Up ist einfach ein großes Familienfest und das ist doch toll.“ Im Verhältnis zur großen Teilnehmerzahl sind glücklicherweise nur wenige Unfälle passiert. An diesem Erfolg soll die 16. Austragung am Sonntag, 24. Mai 2020 anknüpfen.