Singen untersagt auch in diesem Jahr Treffen der Autotuningszene vor Ostern. Das Verbot gelte für das gesamte Stadtgebiet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Oberbürgermeister Bernd Häusler hat dies mit einer Allgemeinverfügung gemäß des baden-württembergischen Polizeigesetzes nun auch offiziell gemacht. Demnach dürfen zwischen Donnerstag, 29. März, und Sonntag, 1. April, weder auf öffentlichen noch privaten Flächen Treffen der Tuningszene stattfinden. Als Treffen gilt laut Pressemitteilung jede Ansammlung von mehr als fünf getunten Fahrzeugen.

Bei Verstoß drohen Zwangsgeld und Fahrzeug-Beschlagnahme

Wer gegen die Allgemeinverfügung in dieser Zeit verstoße, werde mit einem Zwangsgeld von 150 Euro belegt. Sollte die Person danach nicht innerhalb von 20 Minuten der Verfügung Folge leisten und damit das Treffen beenden, wird das Fahrzeug abgeschleppt und anschließend beschlagnahmt. Und dazu kommt ein Bußgeld von 350 Euro zuzüglich der Kosten für die Fahrzeugaufbewahrung. Die Herausgabe des beschlagnahmten Autos wird frühestens ab dem Dienstag nach Ostern erfolgen, heißt es in der Allgemeinverfügung. Voraussetzung für die Herausgabe ist aber, dass das Auto in technischer Hinsicht am Straßenverkehr teilnehmen darf. Wer also Tuningteile ohne gültige Zulassung angebracht hat, der werde schlechte Karten haben, sein Auto auf den eigenen vier Rädern wieder nach Hause fahren zu dürfen.