Singen Preis für Singener Modernisierungsprojekt

Staatssekretär Florian Pronold zeichnete in Berlin die Baugenossenschaft Hegau mit dem renommierten Bauherrenpreis aus.

Die Baugenossenschaft Hegau hat den Bauherrenpreis erhalten. Die Modernisierung der fünf achtgeschossigen Punkthäuser („5 Häuser, 200 Wohnungen . . .“) in der Überlinger Straße in Singen hat die Jury in Berlin überzeugt. In der Bundeshauptstadt nahm der geschäftsführende Vorstand der Hegau, Axel Nieburg, die Auszeichnung in Empfang.

Diese Wertschätzung in der Kategorie „Modernisierung“ ist der Hegau als einzigem Preisträger aus Baden-Württemberg zuerkannt worden. Der Bauherrenpreis gilt als wichtigste Auszeichnung im Wohnungsbau. Der Hegau sei es gelungen, den notwendigen Klimaschutz mit hoher Wohnqualität in Einklang zu bringen. „Sie verbinden hohe Gestaltungsansprüche mit tragbaren Kosten“, erklärte Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium, bei der Preisverleihung.

Die Baugenossenschaft Hegau habe in Singen gemeinsam mit der Firma Hermann + Bosch Architekten die fünf achtgeschossigen Punkthäuser aus den 1960er-Jahren an heutige Wohnstandards angepasst. Durch die Aufstockung mit Penthouse-Wohnungen und durch die dem Bestand vorangestellten energetisch vorteilhafteren Fassaden mit ihren Balkonen und Abstellräumen sei nicht nur ein attraktives neues Erscheinungsbild, sondern ein energetisch und funktional deutlich aufgewertetes Ensemble entstanden, befand die Jury unter Vorsitz von Jochen König, Architekt (Bund Deutscher Architekten).

Vorbildlich seien, so die Jury in Berlin weiter, die mit Blick auf heutige Wohnbedürfnisse notwendigen funktionalen seniorenfreundlichen Verbesserungen, der sensible Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und die Beachtung des städtebaulichen Kontextes – und das zu tragbaren Kosten.

Zwischen 2011 und 2015 hat die Hegau 16 Millionen Euro in das Großprojekt mit 200 Wohnungen investiert, 933 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten der Bestandsmieter liegen heute in der Überlinger Straße bei moderaten 5,25 und 5,50 Euro pro Quadratmeter. Die modernisierten Wohnungen sind barrierefrei erreichbar, verfügen über hochwertige, seniorenfreundliche, moderne Bäder. Geheizt wird über eine Holzhackschnitzelheizzentrale. Die Gebäude erreichen KfW-70-Standard.

Der geschäftsführende Vorstand Axel Nieburg ist stolz, dass die Hegau als Baugenossenschaft aus dem eher ländlichen Raum anderen Bauherren ein Beispiel für eine konzeptionell zukunftsweisende Modernisierung von Hochhäusern und Großsiedlungen in hoher Architekturqualität geben kann. „Der Preis ist eine großartige Motivation für die Hegau, weiter Wohnraum in einem exzellenten Preis-Leistungsverhältnis zu bieten“, sagt Nieburg.

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