Lauter Gewinner gab es beim großen Stadtfest am Wochenende in Singen. Claudia Kessler-Franzen vom Standortmarketingverein Singen-aktiv erlebte ein stimmungsvolles und zugleich friedliches Fest: „Trotz des sehr warmen Sommerwetters haben zigtausende Menschen das Stadtfest besucht, gut gelaunt genossen und das vielseitige Angebot genutzt.“ Ein Urteil, dass Alexander Mayer teilt. Er hat gemeinsam mit Wolfgang Kuenzer die Ekkehardbühne betrieben und ist begeistert vom Ergebnis. Es seien viele Besucher gekommen. „Wir konnten in lauter fröhliche Gesichter schauen“, bilanziert er und kündigt an, das Projekt im nächsten Jahr auf jeden Fall fortzuführen.

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Wie wichtig das Stadtfest für vereine sein kann, machen die Verantwortlichen vom Musikverein Hausen deutlich. „Mit dem Erlös decken wir die ersten Unkosten im Jahr“, verrät Vorstand Stefan Radke. Die Einnahmen seien ein wichtiger Beitrag für die Kasse, das Stadtfest ist für den Verein eins von drei großen Veranstaltungen im Jahr. Die Hitze am Wochenende kam da eher ungelegen: „Das Wetter ist nicht optimal, die Leute gehen tagsüber lieber ins Schwimmbad und die gekommen sind, suchten mehr nach Getränken zur Erfrischung“, so Radke. Erst gegen Abend sei es anders geworden, so dass er seine Mitstreiter in den Abendstunden mehr Betrieb am Stand hatten. Rund 30 Leute waren am Wochenende im Einsatz. Mit einer kleinen Abordnung des Orchesters hatte sich der Verein auch beim Programm auf der Heimatbühne beteiligt. Dort spielten den ganzen Tag über und am Abend Musikgruppen auf, in unmittelbarer Nähe lag der Stand der Hausener Musiker, was Beschallung in nicht geringer Lautstärke mit sich brachte. Gabi Kopp und das Team nahmen es gelassen: der Einsatz stärke unter den Musikern auch das Wir-Gefühl.

Am SÜDKURIER-Stand waren Maria Osswald und Martina Dörnhöffer die Glücksfeen.
Am SÜDKURIER-Stand waren Maria Osswald und Martina Dörnhöffer die Glücksfeen. | Bild: Isabelle Arndt

Für Singens Polizeichef Thomas Krebs war das Wochenende vor allem eines, friedlich: „Auf dem Singener Stadtfest hat sich eine sehr angenehme Feierkultur etabliert und es ist schön zu sehen wie viele unterschiedliche Besucher, alle Generationen, viele Nationalitäten und Kulturen gemeinsam friedlich feiern können. In diesem Jahr besonders schön, viele Senioren und Familien mit Ihren Kindern.“ Bis auf einzelne Ausnahmen sei alles insgesamt ruhig und friedlich verlaufen und dank des großen, personellen Einsatzes der Bereitschaftspolizei hätte bei kleinen Konflikte schnell deeskalierend eingewirkt werden können. Eine Beobachtung, die auch Marcel DaRin von der Kriminalpolizei teilt: „Die gute Präsenz der Polizei, der Jugendschutzteams und des Sicherheitsdienste haben wieder für ein positives Wohlbefinden bei den vielen Gästen des Stadtfestes gesorgt“, so DaRin. Es sei gelungen, eine positive Festkultur zu etablieren. Positiv auf das Gesamtfest habe sicherlich auch das seit Jahren eingeführte Veranstaltungsende um 24 Uhr gewirkt. Dies sei auch im Sinne des Anwohnerschutzes.

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