Michael Burzinski, Chef der Innenstadt-Handelsgruppe City-Ring und Mitglied bei Singen aktiv Standortmarketing, findet den Namen „noch gewöhnungsbedürftig“. Es werde noch eine Zeit lang dauern, bis er in den Köpfen verankert sei.

Die frühere Stadträtin Susanne Sargk meint: „Cano ist nicht schlecht, ist aber auch nicht wirklich der Brüller. Die Herleitung des Namens wirkt auf mich etwas konstruiert. Die Nähe des Namens zu Singen und der Umgebung wird erst auf den dritten Blick mit ausführlichen Erläuterungen klar", betont Susanne Sargk.

„Der Name ist kurz und prägnant. Dazu hat er einen Bezug zu Singen“, erklärt Klaus Hügle, der sich im Vorfeld in einer Initiative für das neue Einkaufs­center stark machte. „Wichtig ist, dass ECE nach Singen kommt. Es ist gutes Recht des Unternehmens, den Namen selbst zu bestimmen. Der hat auch ein Alleinstellungsmerkmal“, so Hügle.

"Den Namen finde ich sehr weit hergeleitet. Und ohne Nachlesen hätte mir das nichts gesagt", sagt Ilse Schoch aus Singen-Beuren. "An den Namen kann man sich gewöhnen. Hauptsache, das Cano kommt", erklärt Silke Pfeiffer aus Gottmadingen.

Der Name hat Andreas Möll aus Singen sehr überrascht. „Ich hätte eine offensichtlichere Bezeichnung erwartet. Den Hintergrundgedanken finde ich aber sehr gut. Ob sich der Name des neuen Einkaufszentrums den Kunden ohne Erklärung erschließt, ist für mich fraglich", so Möll. „Den Namen muss man sich verinnerlichen. Dann kann man sich dran gewöhnen", glaubt der Bietinger Helmut Schelle.

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