41 Ministranten und acht Betreuer der Seelsorgeeinheit Oberer Hegau machten sich mit dem Bus zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom auf. Über 60 000 Ministranten aus vielen Ländern kamen zusammen, wobei die Erzdiözese Freiburg mit zirka 8000 Ministranten die größte Teilnehmergruppe stellte.

Nach der Ankunft in Rom ging es los mit einem Besuch im Stadtteil Trastevere. Der Eröffnungsgottesdienst am nächsten Tag fand in Sankt Paul vor den Mauern statt. Eng gedrungen saßen alle 8000 Ministranten der Erzdiözese in der großen Basilika auf dem Boden und lauschten der Predigt von Weihbischof Michael Gerber. Anschließend fuhren alle zum Petersplatz, um bei 37 Grad im Schatten auf die Papstaudienz zu warten. Für viele war es einer der Höhepunkte, als Papst Franziskus im offenen Wagen über den Petersplatz fuhr, damit möglichst viele der Anwesenden ihn live sehen konnten. Zwei Ministrantinnen aus dem Oberen Hegau war es gelungen, bis ganz zur Absperrung vorzudringen und den Papst bei seiner Rundfahrt aus nächster Nähe zu sehen und zu filmen.

Besichtigung des Petersdoms

Bei der Besichtigung des Petersdoms nutzten die Ministranten das stundenlange Schlange-Stehen, um andere Gruppen kennenzulernen und gemeinsam die Zeit mit Liedern und Tänzen fröhlich zu gestalten. Die Geduld lohnte sich, der Petersdom mit all seiner Pracht hat viele beeindruckt. Gemeinsam wurden die Domitilla-Katakomben besucht, bevor mit der Besichtigung des Kolosseums der Tag ausklang.

Nach einem Besuch des Piazza del Popolo und der dort angrenzenden Kirche Santa Maria del Popolo wurde am nächsten Tag der Hügel Pincio bestiegen und wurden die Gärten der Villa Borghese bewundert. Der Abschluss-Gottesdienst wurde mit Erzbischof Stephan Burger gefeiert. Anschließend fuhr die Gruppe zusammen mit den anderen 140 Bussen aus der Freiburger Diözese über Nacht wieder nach Hause.

„Es war so toll, wie wir als Gruppe zusammen gefunden haben“ sprach eine Ministrantin aus, was vielen auf der Seele brannte: den Glauben in Gemeinschaft zu erleben.