Mit 100 Besuchern bis auf den letzten Platz besetzt war die Kapelle des Singener Hegauklinikums beim Konzert der Dramatischen Vier am ersten Advent. Die Veranstaltung war ein weiteres Benefizkonzert in der Reihe „KlangRaumKapelle„, mit der die Finanzierung der Kapellensanierung unterstützt werden soll. Die Kapelle wurde im Frühjahr dieses Jahres nach drei Jahren Umbauzeit wieder eröffnet. Das Männerquintett war nun zum zweiten Mal der Einladung von Andrea Jagode, Pressesprecherin des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz, ins Hegauklinikum gefolgt.

Musikalische Weltreise

Bereits letztes Jahr gaben die fünf Sänger dort ein Benefizkonzert unter dem Motto „Voll das Drama“. Nun bewiesen sie, dass sie auch leise und besinnliche Töne anschlagen können. Zusammen mit Jutta Horton, die das Vokalensemble seit über 20 Jahren leitet, hatten sie zwölf ganz unterschiedliche Lieder zum Advent ausgesucht. Neben klassischen Weihnachtsliedern wie „Es ist ein Ros entsprungen“ nahmen die drei Tenöre und zwei Bässe ihr Publikum mit auf eine vorweihnachtliche musikalische Weltreise, die sie bis nach Afrika und Neuseeland führte. Dabei zeigten sie auch bei Liedern in exotischen Sprachen wie dem südafrikanischen Zulu und der Sprache der Maori, den neuseeländischen Ureinwohnern, absolute Textsicherheit.

Lieder auf Bairisch und Maori

Mit zwei Liedern von Hubert von Goisern kam auch noch Bairisch mit ins Spiel, was den Dramatischen Vier ähnlich schwer wie die Sprache der Maori fiel, wie Sänger und Moderator Helmut Thau augenzwinkernd berichtete. Gleichzeitig konnten sie hier auch ihr Jodeltalent unter Beweis stellen. Stimmungsvoll abgerundet wurde das Konzert durch nachdenkliche, aber auch humorvolle Texte zur Adventszeit, die von Waltraud Reichle und Christoph Labuhn vorgetragen wurden. Wer es diesem Konzert nicht geschafft hat, dem bietet sich schon bald wieder Gelegenheit, die A-cappella-Gruppe zu hören: Ihr nächster Auftritt findet am 4.12. anlässlich des Weihnachtsmarktes in Gottmadingen-Ebringen statt.