Die Hauptversammlung des Kulturförderkreises Singen-Hegau gehört wohl zu einer der kürzesten der Region. Das liegt an der guten Vorbereitung und dem alleinigen Zweck, junge Kulturschaffende vorzustellen und zu ehren. Das geschieht jedes Jahr am Verleihungsabend in der Stadthalle, der laut der Vorsitzenden Ursula Graf-Boos auch 2017 wieder ein Erfolg war. Sie habe danach eine begeisterte Mail von einer Trainerin des Engener Zirkus Casanietto bekommen, dass die Überraschung der Kinder und Jugendlichen, einen Preis gewonnen zu haben, gelungen und die Freude riesengroß war.

Der Stiftungsrat, bestehend aus acht Mitgliedern, wird sich im Juni wieder zusammensetzen und die Preisträger bestimmen. Die Verleihung findet am 23. November in der Stadthalle statt. Peter Hänssler und Antonio Zecca verabschieden sich aus dem Rat, der dann aus Angelika Berner-Assfalg, Gunnar Bamberg, Shirin Burkhard, Stephan Glunk, Wolfgang Kramer, Manfred Lehn und Ricarda Netzhammer und Andreas Kämpf besteht. Ursula Graf-Boos bedankte sich bei Peter Hänssler, der 29 Jahre im Stiftungsrat war, und Antonio Zecca, seit 2012 im Rat, für ungewöhnliche Ideen und Beiträge und für eine Einzelspende von Hänssler, der 2017 einen Preis finanzierte. Die Vorsitzende freut sich, am 9. Mai eine Spende der Werner und Erika Messmer-Stiftung in Radolfzell entgegennehmen zu können.

Egon Graf wird auch dem Kulturförderkreis in Singen fehlen. Der am vorletzten Wochenende Verstorbene sei 18 Jahre lang Schatzmeister des Vereins gewesen, erinnerte die Vorsitzende Ursula Graf-Boos und habe eine Chronik verfasst, in der sie immer wieder blättere. Der Vorstand des Kulturförderkreises stellte sich komplett zur Wiederwahl. Es bleiben einstimmig gewählt im Amt: Ursula Graf-Boos als Vorsitzende, Marcel Da Rin als stellvertretender Vorsitzender, der in Abwesenheit gewählt wurde, Philipp Roth-Schuler als Schatzmeister und Nicolai Unseld als Schriftführer. Marc Burzinski und Axel Förg prüfen weiterhin die Kasse.