"Wir sind total happy. Das Singener Hohentwielstadion bietet beste Voraussetzungen für das U-17 komm mit 4-Nationenturnier 2018. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und dem FC Singen als Veranstalter verläuft hervorragend", sagt Tina Buchmann freudestrahlend. Sie ist beim Team-Management der Junioren-Nationalmannschaften des Deutschen Fußball Bundes mit Sitz in Frankfurt tätig. Und sie agiert als Leiterin eines Turnieres, an dem Länder-Mannschaften aus Deutschland, Italien, die Niederlande und Israel mit Akteuren, die jünger als 17 Jahre alt sind, teilnehmen.

Zwei Spiele finden am Sonntag, 9. September, im Singener Hohentwielstadion statt. Die weiteren Begegnungen werden in Konstanz (7. September) und Waldshut (11. September) ausgetragen. Zunächst spielt um 11 Uhr Deutschland gegen Israel, um 16 Uhr trifft Italien auf die Niederlande. Die Fahnen der Länder, des DFBs, des internationalen Fußballverbandes Uefa und die der Stadt Singen werden das Hohentwielstadion zieren.

Bei einem Vor-Ort-Termin gibt es einen regen Austausch darüber, was rund um das Stadion und das Turnier alles zu beachten ist. Beim Gespräch zwischen Vertretern der Stadtverwaltung, des FC Singen 04 und des DFB gibt es sehr fachliche Ausführungen, die in fast freundschaftlichem Ton verlaufen. Schnell wird spürbar: Alle Beteiligten setzen sich zum Ziel, den Fußballfans unter Obhut des DFB und der gastgebenden Singener ein Fußball-Fest zu bieten.

Alle Seiten bekunden die Hoffnung, dass dies keine Eintagsfliege bleibt, sondern Singen auch bei weiteren Ereignissen dieser Art zum Zug kommt. Zumal der Rasen und die gesamte Stadion-Anlage seit dem kompletten Umbau vor einigen Jahren die Voraussetzungen dafür schaffen, dass dort neben Spiele der Amateur-Ligen auch hochkarätiger Fußball-Sport geboten werden kann.

Das Turnier hatte der DFB laut Tina Buchmann ausgeschrieben, sodass sich die Landesverbände dafür bewerben konnten. Der Südbadische Fußballverband habe den Zuschlag erhalten. "Der Verband hat uns gefragt, ob wir Interesse haben, das Länderturnier zu veranstalten", schildert Michael Zinsmayer, Sportchef des FC Singen 04. "Wir haben uns ziemlich schnell positiv dafür entschieden, wenn auch klar war, dass eine immense Arbeit auf uns zukommt", schildert Michael Zinsmayer. So sei der Verein für die gesamte Verpflegung der gut 120 Spieler sowie der Trainer- und Betreuungsteams zuständig. Zudem übernehme er die Bewirtschaftung der Verköstigungsstände und eines VIP-Zelts. "Wir werden etwa 40 bis 50 Helfer dafür im Einsatz haben. Das sollten wir aber gut bewältigen können, da wir dies bei 4500 Zuschauern bei einem Freundschaftsspiel zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Zürich auch gemeistert haben", so Zinsmayer.

Die Veranstalter rechnen mit etwa 1500 Zuschauern. Etwas weniger Karten sind verkauft worden, die Tageskasse wird geöffnet. Eintrittskarten gibt es ganz günstig für zwei (Gruppen) bis fünf Euro. Seit vielen Tagen ist Rita Jeske mit organisatorischen Arbeiten beschäftigt. Die Leiterin der Junioren-Abteilung des FC Singen 04 ist seit vielen Jahren als unermüdliche Triebfeder tätig. "Es kostet zwar viel Mühe, aber wenn alles am Sonntag erfolgreich verläuft, hat sich die Arbeit gelohnt", so Rita Jeske. "Für die Fußballfans in der Region hat diese Veranstaltung sicherlich eine besondere Ausstrahlung.

Unsere Hoffnung ist, dass es weitere solche gibt, wie etwa ein U-19-Länderspiel", blickt er voraus. "Für Singen ist dieses Länderturnier beste Werbung als Sportstadt. Wir hoffen auf Fortsetzungen", erklärt Bernd Walz, Leiter des Amtes Schule, Sport und Bäder. "Wir haben in Kooperation mit dem FC Singen auch ein Sicherheitskonzept erstellt", berichtet Fabian Wilhelmsen, der bei der Stadt Singen für den Bereich Sport zuständig ist. Damit sich der Rasen in einem Top-Zustand befindet, werde er intensiv bewässert und gepflegt. Wilhelmsen spielte selbst erfolgreich beim FC Singen 04.