Das Gewusel bei der Probe macht Lust auf ein dynamisches und energiegeladenes Theaterstück. Der Theaterverein Pralka präsentiert Ende Oktober das von Regisseurin Susanne Breyer inszenierte Stück „Heimwehland – Der Drache in jedem Regime“. Hierin geht es auch um die kritische Frage, was aus der erlebten Geschichte gelernt wurde, und, wofür man heute kämpft. 

Noch sitzen die Texte nicht ganz perfekt. Tanzschritte und Gesangseinlagen der Laienschauspieler müssen noch geprobt werden. Für die Tage bis zur Premiere am Freitag, 25. Oktober in der Scheffelhalle steht noch einiges an Arbeit an, bis das Zusammenspiel der Darsteller, dem Collegium Musicum, der Hegau-Kantorei Thayngen und dem Paul-Gebhard-Kinderchor Hilzingen reibungslos funktioniert. Immerhin werden bei dieser Großproduktion über 65 Personen auf der Bühne stehen.

Kinder geben den Drachen

Nachdem Joachim Speck von der Sage des Wawel-Drachens erzählte, betreten die Kinder des Chors das Geschehen. Sie stellen den gefährlichen, die Stadt Krakau in Angst und Schrecken versetzenden und mit Schuppen bedeckten Drachen dar. Sie tragen zwei große Drachenaugen und die spitzen Zähne vor sich her, während sie den Anweisungen der Regisseurin folgen.

Die Kinder haben ihren Spaß und freuen sich auf die spannende Aufgabe. Der Drache kommt auf die Bühne, die sich übrigens inmitten der Scheffelhalle und damit auch inmitten des Publikums befindet, und sorgt für Angst und Schrecken. Dieser Szene folgt ein Klagegesang der Mütter, deren Töchter an den Drachen geopfert wurden. Wie von Susanne Breyer gewohnt, wird es viele ungewöhnliche Szenen geben, bei denen das Publikum ganz nah dran ist.

Karten für die Vorstellungen am 25., 26. und 27. Oktober gibt es im Vorverkauf für 20 Euro bei Buch Greuter und Südstern Bölle. Karten an der Abendkasse kosten 22 Euro. Informationen zu dem Theaterstück gibt es auf der Internetseite des Theatervereins.