Singens Bürgermeisterin Ute Seifried wies in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses darauf hin, dass Singen ähnlich wie Engen, Stockach oder Gaienhofen überdurchschnittlich viele Flüchtlinge aufgenommen hat und dadurch vor entsprechend hohen Anforderungen etwa bei der Ausweisung von Kindergartenplätzen steht. Bei der Zuweisung liege die Stadt Singen um 250 Personen über der Quote, weshalb sie die Anregung von Landrat Zeno Danner für einen kommunalen Ausgleich begrüßt. Zur Entlastung könnten allerdings auch die Flüchtlinge beitragen, indem sie sich nicht nur in Singen auf die Wohnungssuche machten.