Mit Kurzarbeit wollen die Singener Guss-Spezialisten von Fondium laut einem Medienbericht auf die aktuelle Krise aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus reagieren. Einerseits müssten die Abnehmer in der Fahrzeugproduktion angesichts der Corona-Infektionsgefahr ihre Produktion herunterfahren, andererseits werde die Beschaffung von Rohmaterial immer schwieriger. „Wir haben auf der einen Seite keinen Schrott mehr als Rohstoff in der Zulieferung, auf der anderen Seite auch keine Aufträge mehr, weder in der Automobil noch in der Nutzfahrzeugindustrie“, wird Fondium-Geschäftsführer Achim Schneider zitiert.

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Das Singener Unternehmen, das bis vergangenes Jahr ein Teil des Schweizer Industriekonzerns Georg Fischer war, müsse komplett auf Kurzarbeit herunterfahren. Der Produktionsstopp komme zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die Nachfrage nach Eisenguss im Automobilbau geht zurück und die neuen Eigentümer verhandeln bereits mit Betriebsrat und Gewerkschaften wegen Personalreduzierungen unter den knapp 1000 Beschäftigten am Standort Singen.

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