Singen Furcht vor Parkplatz-Engpass in Überlingen am Ried

Bei den Plänen für die Neugestaltung des Bereichs Kreuzplatz/Östliche Brunnenstraße diskutieren die Bürger mit. Ihre Sorge: dass zu viele Stellflächen wegfallen.

Die Umgestaltung des Bereichs Kreuzplatz/Östliche Brunnenstraße beschäftigt die Bürger des Singener Ortsteils. Aufmerksam verfolgten rund 50 Interessierte die Vorstellung der Pläne, die Patricia Gräble-Menrad von der Stadtplanung und Landschaftsarchitekt Christian Seng erläuterten. Wünsche und Anregungen der Bürger können noch in die aktuelle Planung einbezogen werden.

Der Punkt Parksituation im Ort bewegte die Gemüter. Der Einwand von Heike Handloser: "Bei dieser Planung ist Ärger vorprogrammiert" brachte die Bedenken vieler Bürger auf den Punkt. Wie Seng erläuterte, sieht der derzeitige Plan für die attraktive Gestaltung des neu entstehenden Kreuzplatzes eine Steinpflasterung in verschiedenen Farben vor. In dem Bereich, der als Spielstraße ausgewiesen ist, sind sieben Stundenkilometer erlaubt, geparkt werden darf nur auf gekennzeichneten Stellplätzen.

Mit Grünstreifen, Erhalt der Kastanien und der Pflanzung einer Linde mit Sitzumrandung soll ein Bereich mit Aufenthaltsqualität entstehen. Geplant ist weiter ein Springbrunnen mit neuem Bachlauf für Kinder, der aus einer Zisterne gespeist wird. Die östliche Brunnenstraße soll Bürgersteige erhalten und als Einbahnstraße verschmälert werden. Nach der Planung werden zehn bis 15 Parkplätze wegfallen.

Das stellt die Bürger vor ein Problem. Schon jetzt werde wild geparkt, schilderten die Anwesenden die derzeitige Situation. Fragen wie: "Wo kann dann bei Festen wie einer Hochzeit geparkt werden?" oder "Wo sind Ausweichmöglichkeiten?" fanden Zuspruch. Auch die Parkmöglichkeiten in der Brunnenstraße waren Thema. Der Frage: "Wie viel Parkplätze haben wir eigentlich?" werden Seng und Gräble-Menrad nachgehen und eine Parkanalyse erstellen. Aber die Zeit drängt, die endgültige Planung sollte bis November fertig sein, um den Zuschuss von 40 Prozent aus dem Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg zur Entwicklung des Ländlichen Raums zu erhalten. Anfang 2018 sollte mit der Maßnahme begonnen werden, so Gräble-Menrad.

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