Die Abteilung Grün und Gewässer führt Arbeiten im Wald beim Haselmoosweiher am östlichen Stadteingang und nördlich der Georg-Fischer-Straße durch, wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung ankündigt. Dort sei im erheblichen Ausmaß das Eschentriebsterben entdeckt worden, was die Fällung geschädigter Bäume erfordere. "Insgesamt ist ein Einschlag von rund 500 Festmetern notwendig", erläutern die Experten der Stadtverwaltung. Wegen des aktuell europaweit verstärkt auftretenden Eschentriebsterbens müssen die kranken Bäume vor allem an Straßen, Spielplätzen, Eisenbahnlinien und Waldwegen beseitigt werden.

Die nicht unerheblichen Eingriffe seien in erster Linie eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Dabei werde dem Umstand Rechnung getragen, dass das Waldgebiet beim Haselmoosweiher stark frequentiert wird. Das Eschentriebsterben wird durch einen Pilz verursacht. Erste Anzeichen sind unregelmäßige Farbveränderungen an den Blättern. Später stirbt die Rinde ab, was zum Verwelken der Äste führt. Ist der Stamm betroffen, kann es zum Absterben der Esche kommen. Die durch den Pilzbefall geschwächten Bäume werden zudem leichter Opfer weiterer Parasiten. Eine direkte Bekämpfung des schädlichen Pilzes ist aber nicht möglich. Während des ab Montag, 16. Juli, beginnenden Holzeinschlags lasse sich – wie es in der Pressemitteilung heißt – eine zeitweise eingeschränkte Benutzung beziehungsweise Sperrung der betroffenen Waldwege nicht vermeiden. Die Dauer der Arbeiten wird auf acht bis zehn Tage veranschlagt. Außerdem werde es am Dienstag, 17. Juli, im Bereich der Georg-Fischer-Straße zur zeitweisen Verkehrsregelung durch eine Ampelanlage kommen, da aufgrund der Baumfällungen kurzzeitige Sperrungen der Straße notwendig werden.