Sicher ist nicht immer Schulsporttag an der Beethovenschule. Aber ein solcher Tag zeigt vielleicht am besten den Teamgeist von Schülern und Lehrern, wenn es darum geht, Ziele zu erreichen. So viel Fröhlichkeit, so viel Engagement müssen der Beweis dafür sein, dass Gemeinschaftsschule nicht nur der Pflichterfüllung dient, sondern auch Spaß machen kann. Der Augenblickseindruck lässt sich bei einem Spontanbesuch vertiefen, wenn in den Fluren konzentrierte Ruhe herrscht. Das alles ist nicht selbstverständlich. Es bedarf der Leidenschaft von Lehrkräften, die bereit sind, für ihren individuellen Unterricht mehr Zeit und Kraft aufzubringen.

Nicht jeder Lehrer möchte gerne an einer Gemeinschaftsschule schultypübergreifend arbeiten. Nicht jede Lehrkraft möchte die Mittagspause mit ihren Schülern verbringen und anschließend Arbeitsgruppen anleiten. Wer sich aber für diese Modell entschieden hat, der wird – so scheint es – durch eine hohe Akzeptanz der Schüler belohnt. Das schafft eine Atmosphäre des Vertrauens und Selbstständigkeit bei den jungen Menschen.

Die Beethovenschule hat sich mit großem Kraftaufwand in kürzester Zeit gleich zweimal gewandelt: von der Grund- und Hauptschule zur Werkrealschule und jetzt zur Gemeinschaftsschule. Jetzt müssen die äußeren Bedingungen dem folgen. Das haben die Gemeinderäte erkannt und dem neuen Raumkonzept grünes Licht gegeben. Auch das ist eine Form der Anerkennung.