Rund 2000 Zuschauer feierten am Sonntag im Hohentwielstadion ein großes Fußballfest, als die deutsche U17-Nationalmannschaft im Rahmen des Vier-Nationen-Turniers gegen Israel antrat. "Gratulation, das ist ein toller Erfolg für alle Beteiligten und ein Ereignis, das zudem zur Völkerverständigung beiträgt“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung, der mit seinen kleinen Söhnen Felix (zweieinhalb Jahre) und Pascal (1) ins Stadion gekommen ist.

Auch Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler war zufrieden. "Das ist eine tolle Werbung für unsere Stadt und man sieht, dass sich der Umbau des Stadions gelohnt hat", freute er sich. Diese Meinung teilte auch Ingo Kastler, der früher selbst für den FC Singen spielte. "Schade, dass so etwas hier nicht öfter stattfindet, im besten Stadion der Region“, sagte er und betonte: "Für mich ist Singen die Fußballstadt!" Roland Brecht, Vorsitzender des Singener Sportausschusses, lobte vor allem die Zuschauer, die die jungen Fußballer mit reichlich Applaus unterstützten: "Die machen eine super Stimmung", so Brecht.

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Insgesamt fand die Entscheidung, das Turnier des Deutschen Fußball-Bundes in der Hohentwielstadt auszurichten, viel Anerkennung. „Respekt für den Mut des FC Singen, das Länderturnier zu veranstalten. Eine tolle Sache, die den Nachwuchsfußball in den Vordergrund rückt“, erklärte Peter Brütsch, Vereinsfunktionär beim 1. FC Rielasingen-Arlen. Außerdem sei es gerade für Jugendliche, die in der Region kicken, eine großartige Gelegenheit, einmal so ein internationales Spiel zu sehen, freute sich FC-Singen-Fan Wolfgang Lutz. 2:0 für Deutschland lautete am Ende das Ergebnis, das die Singener Zuschauer mit lautem Jubel feierten.

Video: Svenja Graf