East Side, Orchidee, Rainbow, Après Keller, Pinguin. Viele tausend Hegauer kennen heute noch diese Feierstätten, die vor einigen Jahrzehnten bei jungen Leuten als Anlaufstellen höchst angesagt waren und manchen früheren Partygänger heute noch mit der Zunge schnalzen lassen. Es gab den legendären Singener Scotch Club, dessen bewegende Historie mit vielen Anekdoten wir zum Ende des vergangenen Jahres in einem SÜDKURIER-Artikel beleuchteten. Die Resonanz war riesig. Die frühere Besitzerin des Scotch Clubs ließ mit ihren Schilderungen teils extravagante Partys mit einem lebenden Puma – schöne Grüße an den Tierschutz -, Schlammkämpfen und Frauenboxen aufleben. Im Anschluss erinnerten sich zahlreiche Leser über besondere Episoden im früheren Singener Feier-Tempel. Wilde Partys gab es auch andernorts, wie in Hegauer Diskotheken oder Musik-Kneipen. Dies greifen in der SÜDKURIER-Serie "Feiern wie früher" auf und spannen dabei auch den Bogen zur Gegenwart.

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Die Kult-Bands

Heute müssen mitunter Kontakt-Börsen im Internet herhalten, um Beziehungen zu stiften, damals klappte es bestens beim sogenannten Schwofen auf der Tanzfläche. In den Hallen von Gottmadingen, Hilzingen oder Tengen fanden bei der Musik von Kult-Bands wie Crusade, Dominos, Falko Illing Sextett oder den Piccolos viele jungen Menschen ihr Glück fürs Leben. Und nicht zu vergessen die rauschenden Fasnachtsbälle in der Singener Scheffelhalle, die auch heute im Gegensatz zu fast allen anderen Veranstaltung kaum etwas vom nostalgischen Charme eingebüßt haben. Wer geht mit uns auf die Party-Zeitreise, wie in die Discotheken East Side in Engen, Orchidee in Gottmadingen, Pinguin in Aach oder Rainbow in Singen? Bitte schildern Sie uns Ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Besondere Geschichten von gestern bieten heute besten Lesestoff. Garantiert.

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