246 Sportlerinnen und Sportler wurden bei der traditionellen Sportlerehrung in der Stadthalle für ihre Leistungen mit Sportplaketten in Gold (38x), Silber (23) und Bronze (62) sowie Geschenken ausgezeichnet. Der Sportehrenbrief ging an Harry Olma, der sich seit der Gründung des TTC Beuren im Jahr 1979 unermüdlich im Verein engagiert. Die Veranstaltung, die seit Jahren Stephan Glunk souverän moderiert, feierte ihr 50. Jubiläum, denn die erste Sportlerehrung fand am 8. Januar 1971 statt, wie Oberbürgermeister Bernd Häusler sagte. Damals war Cläre Genske vom Stadtturnverein ausgezeichnet worden. Doch Bernd Häusler, der die Sportler zusammen mit dem Vorsitzenden des Sportausschusses Roland Brecht auszeichnete, hatte noch weiter im Archiv gestöbert. Zwischen 10000 und 12000 Akteure seien seit 1971 geehrt worden und der Sportehrenbrief werde nun zum 47. Mal vergeben.

Von Ehrung überrascht

Mit großer Freude nahm Harry Olma seine Ehrung entgegen. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal den Sportehrenbrief bekommen würde“. Im 40. Jahr des Bestehens des TTC, der aktuell 373 Mitglieder hat, sei dies auch eine Auszeichnung für seine Vorgänger und Mitstreiter. Harry Olma, Jahrgang 1964, war von Anfang an im Tischtennisclub (TTC) Beuren aktiv dabei und ist heute noch als aktiver Spieler gemeldet.

Harry Olma (rechts) erhält den Sportehrenbrief der Stadt Singen aus den Händen des Oberbürgermeisters Bernd Häusler.
Harry Olma (rechts) erhält den Sportehrenbrief der Stadt Singen aus den Händen des Oberbürgermeisters Bernd Häusler.

Häusler skizzierte in seiner Laudatio auch die vielen Stationen, wo sich Olma für die Belange des Vereins und der Förderung der Jugend verdient gemacht hat. In der neuen Mehrzweckhalle „Curana“ habe man – wegen des TTC – die Grundfläche von 20 mal 27 Metern gewählt. „Wir können dort nun an 14 Tischen trainieren und drei Spiele im Ligabetrieb gleichzeitig machen“, so Olma.

Brechts großer Einsatz für Singener Sport

Bernd Häusler dankte schließlich Roland Brecht für seinen jahrzehntelangen Einsatz für den Singener Sport und die 69 Sportvereine. Brecht hatte schon länger angekündigt hatte, dass er am 10. Februar nicht mehr als Vorsitzender des Sportausschusses kandidieren werde und dankte allen Weggefährten. Er war seit 2004 Vorsitzender und davor bereits zehn Jahre Vorsitzender der Sportjugend. Brecht hatte als Mitglied des TSV Überlingen am Ried in jungen Jahren rund 950 Fußballspiele für den Verein bestritten.

Roland Brecht (links) hat seinen Rücktritt als Vorsitzender des Sportausschuss angekündigt. Oberbürgermeister Bernd Häusler dankte ihm für das jahrzehntelange Engagement für den Singener Sport.
Roland Brecht (links) hat seinen Rücktritt als Vorsitzender des Sportausschuss angekündigt. Oberbürgermeister Bernd Häusler dankte ihm für das jahrzehntelange Engagement für den Singener Sport.

Den Sportehrenbrief hatte er 2011 bekommen, die Bürgermedaille folgte 2018. Eine Sonderehrung erhielten die Fußballer des FC Singen 04, weil sie vor gut 60 Jahren Deutscher Amateurmeister geworden waren. Sechs Spieler leben noch. Erich Knobloch und Manfred Knobelspieß nahmen die Ehrung entgegen. Manfred Knobelspieß plauderte schließlich noch ein wenig aus dem Nähkästchen.

Mit zwei Showtänzen der Tanzgruppe „Unlimited“ des FC Magricos unter Leitung von Susi Couto und Fatima Gomes sowie der Tanzschule Seidel unter Leitung von Fabio Caputo sowie einer Freestyle-Fußballshow mit Patrick Bäurer wurde der Abend sportlich umrahmt.

Diese Sportler wurden geehrt

  • Sportlerehrenbrief in Gold: Merle Menje, Yannis Fischer, Robin Weiler, Oswald Ammon, Christian Dehm, Luca Pollin, Dominik Grandl, Antonio Huber, Tim Leitenmair, Philipp Leitenmair, Rainer Wiechert, Volker Wiechert, Matthias Mayer, Axel Leitenmair, Daniela Schreuer, Werner Zühlke, Bianca Zühlke, Moritz Walz, Sandra Hopfner, Isolde Hepp-Schwarz, Regina Meyer-Stoll, Betty Michel, Hildegard Dourver, Andrea Schwarz, Gabi Joachimski, Loretta Schwer, Isabella Wilhelm, Wolfram Schmidle, Kira Fitz, Shamil Fitz, Ajmeer Bahrami, Marlon Freitag, Besnik Bedjeti, Timo Schmidt, Rolf-Dieter Loss, Kay Stumper, Janine Schneider.
  • Sportlerehrenbrief in Silber: Nils Miedler, Emily Hanle, Anna Heck, Nico Cybis, Julia Ilchner, Selim Schramm, Melanie Merk, Christoph Hanle, Anton Besler, Chantal Manz, Laura Ferrarelli, Alisa Schäfer, Emily Gerd, Daniel Paustian, Viktoria Paustian, Helene Paustian, Michelle Hirschfeld, Carolin Hirschfeld, Katharina Straib, Alina Abramovic, Amy Kerkenbusch, Niklas Fell, Vivien Held, Fabio Caputo.
  • Sportlerehrenbrief in Bronze: Elias Becker, Leon Fuchs, Tobias Mayer, Natalie Ronecker, Vanessa Dusel, Achim Dohr, Frank Prüfer, Edgar Zühlke, Romy Stulz, Anton Burdaew, Kevin Köcher, Elke Fesemmeyer, Adrian Sailer, Nicos Dallhammer, Jonas Stratz, Max Gantert, Harald Walz, Sabine Kloschewski, Katja Biller, Uschi Hornung, Kerstin Rohr, Nils Weber, Lisa Gigl, Ciro Scigliano, Mattia Scigliano, Irina Oklmann, Vanessa Steigauf, Naomie Schieß, Melanie Heck, Laurenz Busam, Isabell Lemke, Erika Wochner, Nathalie Hieber, Alessandro Axmann, Paul Wilsberg, Jana Bold, Leon Eidel, Flavio Axmann, Wolfgang Werner, Bettina Heck, Kevin Laule, David Specht, Ian Chaim Näther, Annika Siggert, Uta Petereit, Kerstin Tietz, Günter Auberle, Maxim Freitag, Jetmir Ljatifi, Julia Gert, Jason Alberg, Max Ilchner, Fabio Angst, Ralf Hasenohr, Adam Robertson, Niko Vasdaris, Jan-Philip Dannegger, Philip Dannegger, Stefan Goldberg, Kai Moosmann, Roman Rosenberg, Jan Münzer, Victoria Stelling, Ron Simon Niestroj, Alexander Stelling, Christina Linke-König, Christine Feucht, Claudia Hengstler.