Dass Die dramatischen Vier zu fünft mit A-cappella-Gesang auf der Bühne stehen, ist nur eines ihrer Markenzeichen. Das gestandene Männerquintett überzeugt auch mit Humor und witzigen Ansagen. Das ist beste Unterhaltung und hat Zugkraft beim Publikum: Das Benefizkonzert zu Gunsten der Umgestaltung der Klinikkapelle war in kurzer Zeit ausverkauft.

Deshalb brauchten auch keine Plakate mehr gedruckt werden, teilte Christoph Labuhn von der Klinikseelsorge den 140 Gästen im Turmsaal des Klinikums bei seiner Begrüßung mit. Dann legten die Singener Sänger-Matadore gleich los, Frontmann Helmut Thau verkündete: "Heute Abend hätten wir lieber Fernseh guckt, aber einer hat uns den Termin neidruckt."

Das waren die Klinikseelsorge und der Krankenhaus Förderverein, aber die Fünf waren gern gekommen. Wie in der zweiten Strophe versprochen, wollten sie das Beste draus machen – was ihnen problemlos gelang. "Jetzt sind wir da, da du da ran, da du da ran", schmetterte es fünfstimmig von der Bühne. Schon mit ihrem Outfit in Schirmmütze, Kniebundhosen und karierten Strümpfen hatten Thau und seine Mitstreiter Stefan Fehrenbach, Peter Hug, Günter Haupka und Uwe Seeberger das Publikum zum Schmunzeln gebracht, mit den ersten Tönen klangen die Lacher durch den Saal.

Auf dem Programm standen die wirklich wichtigen Probleme, was dem Konzerttitel "Voll das Drama" entsprach. Dazu gehörten natürlich die Beziehungskisten. Aber auch wenn Mann anders ist – Mann braucht Frau. Und umgekehrt. Das traf auf volle Zustimmung des Publikums. Die Lieder wurden von herzhaften Lachern und immer wieder von Zwischenapplaus begleitet. Das galt auch für Titel wie "Ich brech' die Herzen der Frauen", "Diplomatenjagd" oder "Lass mich dein Badewasser schlürfen". Die Sänger leisteten ihren Beitrag für die Umgestaltung der Kapelle, es fehlen aber noch rund 40 000 Euro.

Spenden sind willkommen bei der Sparkasse Hegau-Bodensee, IBAN: DE59 6925 0035 0003 0530 06