Von Shakespeare über Broadway-Shows bis zu Kindertheater: Druckfrisch präsentiert das neue Programm die Vorschau auf die Veranstaltungen in der Stadthalle in der nächsten Spielzeit. Neun Konzerte und 21 Theatervorstellungen erwarten die Besucher, dazu kommen weitere Veranstaltungen von Kooperationspartnern. Start der neuen Spielsaison ist am 23. Oktober mit der Komödie „Chaos auf Schloss Haversham“.

Die Stadthalle hat ihr treues Publikum, mit 1100 Abonnenten bleibt die Zahl konstant. Im vergangenen Jahr kamen 82 000 Besucher zu 212 Veranstaltungen. „Die Zahl zeigt, dass das Programm gut angenommen wird“, freute sich Oberbürgermeister Bernd Häusler, der mit Roland Frank, Geschäftsführer der Stadthalle, und Angelika Berner-Assfalg als Vorsitzende der Volksbühne das neue Programm vorstellte.

Besucherzahlen erfreuen die Organisatoren

Häusler dankte für die gute Zusammenarbeit mit der Volksbühne. Das städtische Kulturprogramm 2018 wurde von gesamt 35 000 Besuchern genutzt.

„Bei der Spielplangestaltung lag es uns am Herzen, aktuelle, erstklassige, auch preisgekrönte Theaterproduktionen sowie hochkarätige Konzertensembles in die Stadthalle zu holen“, sagte Frank. Er wies auf Preisvorteile für Abonnenten hin. Weiterer Vorteil sei die Möglichkeit, schon jetzt zu reservieren, der reguläre Freiverkauf beginne erst am 1. August. Auch die Studiokonzert-Reihe auf der Musikinsel gehört zum Abo-Angebot der Stadt.

"Chaplin – das Musical" kommt nach Singen

Mit herausragenden Gastspielen wartet der musikalische Ring auf. Mit „Chaplin – das Musical“ kommt am 13. Februar die erfolgreiche Broadway-Produktion in deutscher Version auf die Bühne der Stadthalle. Das Tanzmusical „Ein Amerikaner in Paris“ (13. Dezember) nach dem Filmklassiker und „Philadanco“ mit der Philadelphia Dance Company (19. März 2020) sind weitere Glanzlichter.

Fatih Akins Politthriller auf der Bühne

Eine Mischung aus Hochaktuellem und Klassischem bietet der Schauspielring. So gibt es zum Beispiel den Politthriller „Aus dem Nichts“ nach dem gleichnamigen Film von Fatih Akin (10. November) und das mit dem Pulitzerpreis ausgezeichneten Schaupiel „Geächtet“ (15. März 2020). Mit „Was ihr wollt“ von Shakespeare (10. Januar 2020) kommt auch ein echter Klassiker auf die Bühne.

Wie die Theaterproduktionen bringen die neun Konzerte in den Sparten Symphonie-, Kammermusik- und Studiokonzert namhafte Künstler nach Singen. Auch die Volksbühne kann auf eine sehr erfolgreiche Spielzeit zurückblicken.

Jugendliche sollen Attraktives geboten bekommen

Das „Concerto Scherzetto“, das Comedy und Klassik verbindet, war ein neues Angebot. „Wir möchten auch neue Wege gehen und Leute ansprechen, die bisher nicht kommen“, sieht Berner-Assfalg sich anhand der 828 Besucher bei der Veranstaltung bestätigt.

Mit „Wie im Himmel“, ein Schauspiel mit Musik nach dem gleichnamigen Film, und „Berlin Comedian Harmonists: Atemlos“ wird die Reihe im neuen Programm fortgesetzt. Mit „Die Streiche des Scapin“ von Molière will man auch die Jugend ansprechen, bei den Kinder- Theateraufführungen wird die Volksbühne wieder die Zusatzvorstellungen organisieren.