Das kennen nicht nur Fußballer: Erst hat man kein Glück – und dann kommt das Pech noch dazu. So ähnlich dürfte derzeit ein 51-Jähriger aus dem Hegau denken. Erst wird ihm im Rahmen einer Polizeikontrolle der Führerschein abgenommen – und jetzt sitzt er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis. Offensichtlich wollte er sein Glück herausfordern und machte sich trotz anderer Vergehen auf den Weg zum Revier um sich – wie die Polizei berichtet – nach dem Verbleib seines Führerscheins zu erkundigen. Die Beamten vor Ort kamen dem Wunsch gerne nach und so kam auch das Pech noch dazu. Bei der Abklärung stellten die Beamten fest, dass der Mann wegen einer noch offenen Geldstrafe gesucht wurde und nahmen ihn deshalb gleich fest.

Auch Sohn war zur Festnahme ausgeschrieben

Dass das Pech keine Grenzen kennt, durfte wenig später der Sohn des Festgenommenen erfahren. Er wollte das Auto seines Vaters, das die Polizei bereits mit dem Führerschein bei der Kontrolle eingezogen hat, wieder aus dem Polizeigewahrsam befreien. Aber es kam anders: Auch bei seiner Überprüfung stießen die Beamten auf den Eintrag, dass auch er zur Festnahme wegen einer noch offenen, vierstelligen Geldstrafe gesucht wurde. Vielleicht begegnen sich Vater und Sohn jetzt in der Vollzugsanstalt: Da beide nicht bezahlen konnten, wurde auch der Junior zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe in Haft genommen. Besser ist, sein Glück nicht herauszufordern.