Der Anbau der Beethovenschule ist gelungen und längst von den Schülern in Beschlag genommen worden. Pünktlich zum Schuljahrsbeginn war die Baumaßnahme fertig geworden. Bei den Kosten ist man etwas unter der veranschlagten Summe geblieben.

Bereits im Jahr 2014 hatte man die Beethovenschule mit der Einweihung der Mensa fit für den Ganztagsbetrieb gemacht. Mit dem nun fertiggestellten 2. Bauabschnitt sind die Anforderungen an den Betrieb als Gemeinschaftsschule voll erfüllt. Im dreigeschossigen Anbau, der sich im Westen an den Altbau anschließt, sind nicht nur die sechs Klassenräume für die Klassenstufen 8 bis 10 untergebracht, sondern auch sechs Differenzierungsräume, zwei naturwissenschaftliche Räume samt Vorbereitungsräumen, sowie je ein Raum für die Vorbereitungsklasse für die Sekundarstufe sowie die Berufseinstiegsbegleitung und Schulsozialarbeit. In den Fluren sind seitlich Lernboxen und Arbeitsplatten angesiedelt. In der Küchenzeile können die Schüler auch Hausaufgaben machen. Sanitär- und Technikräume sind selbstverständlich. Die Aufzugsanlage im Treppenhaus des Anbaus stellt mit ihrer direkten Anbindung an die Flure des Hauptgebäudes nun die Barrierefreiheit in der Gemeinschaftsschule sicher.

Bei der offiziellen Einweihung berichtete der Architekt Ben Nägele von Solar System Haus, dass man bei den Kosten mit rund 3,15 Millionen Euro unter den genehmigten Kosten in Höhe von 3,4 Millionen Euro (ohne Möblierung und Außenanlagen) geblieben sei. Für die lose Möblierung sind noch rund 250000 Euro dazugekommen, für die Außenanlagen sind es etwa 250000 Euro. „Der Anbau wurde zu 95 Prozent durch Handwerker aus der Region aus einem Umkreis von 45 Kilometern erstellt“, so Susanne Krieg, Projektleiterin beim Sachbereich Hochbau des städtischen Gebäudemanagements. Die Zusammenarbeit mit den Handwerkern sei hervorragend gewesen und auch die Schule habe sich sehr engagiert. Schulleiter Oliver Schmohl bedankte sich bei der offiziellen Einweihung bei allen „Möglich-Machern“ von Seiten der Stadtverwaltung, des Gemeinderats, der Planer und der Handwerker. Der Anbau habe beim Kollegium und auch bei den älteren Schülern zu einem Motivationsschub geführt.

Fakten

 

  • Bauzeit: 15 Monate
  • Netto-Grundfläche: 1400 Quadratmeter.
  • Kosten: 3,15 Millionen Euro plus je 250000 Euro für Möblierung und Außenanlagen. Für das Bauvorhaben gab es Zuschüsse aus der Schulbauförderung des Landes.
  • Besonderheiten: u.a. begrüntes Flachdach, Aufzug, Laboreinrichtung mit absenkbarem Medienflügel, LED-Beleuchtung mit automatischer tageslichtabhängiger Lichtregelung, abgehängte Akustikdecken, Schallsauger für besseren Schallschutz. (sgr)

 

 

„Der Anbau wurde zu 95 Prozent durch Handwerker aus der Region aus einem Umkreis von 45 Kilometern erstellt.“

Susanne Krieg, Projektleiterin beim Sachbereich Hochbau des städtischen Gebäudemanagements