Für Aufsehen hat ein Polizeieinsatz gesorgt, der dem SÜDKURIER zugetragen wurde. Ein Randalierer sei von Polizeibeamten so heftig angegangen worden, dass er leblos abtransportiert werden musste, beschreiben Zeugen.

Polizeisprecher Herbert Storz bestätigt den Vorfall auf Nachfrage des SÜDKURIER. Laut Polizei soll es sich um einen tätlichen Angriff auf zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Singen gehandelt haben.

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In einem Mehrfamilienhaus an der Höristraße hat ein 48-Jähriger bereits vergangene Woche so heftig randaliert, dass Nachbarn die Polizei alarmierten. Zwei Beamte haben sich an jenem Dienstagabend gegen 17.30 Uhr wegen der Ruhestörungen, für die der Mann verantwortlich gewesen sein soll, zu dem betreffenden Wohnblock auf den Weg gemacht.

„Um den Ruhestörer anzusprechen, läuteten sie an dessen Wohnungstür“, berichtet Storz. Doch als der Mann die Wohnungstür geöffnet hat, soll er sofort auf die beiden Polizeibeamten losgegangen sein. „Die Beamten begegneten dem Angriff in dem engen Treppenhaus. Sie versuchten zunächst erfolglos, Kontrolle über den Tatverdächtigen zu erlangen. Dieser wehrte sich mit aller Kraft gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Nur mit Verstärkung zu bändigen

Schließlich gelang es mit der Unterstützung weiterer Streifenwagenbesatzungen, den Störer zu fixieren“, schildert der Polizeisprecher den Tathergang. Der 48-Jährige habe nach der Fixierung einen Atemstillstand erlitten, konnte bis zum Eintreffen eines Notarztes jedoch durch die eingesetzten Polizeibeamten reanimiert werden. Durch den Rettungsdienst sei er ins Krankenhaus gebracht worden, wie Storz erläutert. Auch ein Polizeibeamter hätte nach dem Einsatz ärztliche Behandlung benötigt.

Einsatz in der Höristraße: Während die Polizei versuchte einen Randalierer zu stoppen, soll der Mann einen Atemstillstand erlitten haben.
Einsatz in der Höristraße: Während die Polizei versuchte einen Randalierer zu stoppen, soll der Mann einen Atemstillstand erlitten haben. | Bild: Biehler, Matthias

Polizei wünscht gute Besserung

 „Wir wünschen dem Betroffenen gleichwohl eine gute Genesung, die Folgen dieses Vorfalls sind sicherlich nicht im Sinne der Polizei und der eingesetzten Beamten“, betont Storz und ist mit den eingesetzten Beamten erleichtert, dass die Reanimationsmaßnahmen erfolgreich waren.

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