Weil die Würstchen noch in den Topf müssen, verpasst Tobias Hennes den an ihn gerichteten Dank. Sommer bedeutet Sommerferienprogramm und das wiederum Hochbetrieb für das Jugendreferat. "Ich bin wahrscheinlich der Einzige, der sich freut, dass die Ferien vorbei sind", scherzt Hennes. Nicht, dass ihm das Programm keinen Spaß zu machen scheint. Während der Abschlussveranstaltung im Blauen Haus ist aber nun der letzte Betreuer gefunden und er kann das Fazit ziehen, dass das Programm unfallfrei verlaufen ist.

Neben der Organisation hat er es sich nicht nehmen lassen ein paar Angebote selbst zu begleiten. Mit den Kindern habe er Wasserraketen gebaut, erzählt er: "Das macht mir immer riesigen Spaß. Ich möchte bei meinem Programm ja auch mitmachen". Dieses sei das bisher beste gewesen, findet er. Dank vieler Kooperationen mit Vereinen und Ehrenamtlichen, die für vielfältige Punkte sorgten: "Der Renner ist zum Beispiel seit zwei oder drei Jahren die Rettungshundestaffel".

Insgesamt standen 117 Programmpunkte für die Kinder zur Verfügung. Daraus ergaben sich 1800 Betreuungsplätze, die von 700 betreuten Kindern in Anspruch genommen wurden. "Ein paar der Kinder hat man immer wieder getroffen", stellt Fabian Weißhaar fest. Alle Angebote seien gut angenommen worden: "Besonders die Betreuungswoche am Anfang war restlos ausgebucht". Neben dem Spaß für die Kinder sollen die zahlreichen verschiedenen Aktionen berufstätigen Eltern die Planung der Sommerferien erleichtern.

Er blickt mit Betreuern, Kindern und Veranstaltern auf viele Tagesangebote zurück. "Ich war zum Beispiel beim Kanu-Fahren in Iznang dabei", berichtet seine Kollegin Leonie Kroner, "das hat sehr viel Spaß gemacht".

Außerdem standen in diesem Jahr auch einige Übernachtungsangebote auf dem Programm. So besuchte zum Beispiel Ramona Graf mit einer Gruppe Singener Kinder einen Tipihof. "Das ist eine Woche ohne Schlaf", schmunzelt sie. "Aber es war tolle Zeit, ich mache die Arbeit mit den Kindern einfach sehr gerne".