Die Eröffnung der fünften Jahreszeit wird beim Rattlinger Narrenverein Burg Rosenegg anders ausfallen als gewohnt. Ganz anders, als die vielen Narren und Freunde des beliebten Martinispieles samt närrischem Spaß es sich wünschen.

Statt des gewohnten Martinispieles wird es eine virtuelle Fasnachtseröffnung mit einer Ansprache des Vereinsvorsitzenden Holger Reutemann geben. „Die Fasnacht fällt nicht aus“, erklärt der Rattlingerchef. Pünktlich am 11. November ab 11.11 Uhr wird eine Videobotschaft von ihm auf der Homepage der Rattlinger zu sehen sein. Und der fasnächtliche Alefanz soll dabei natürlich nicht zu kurz kommen.

Martinispiel ist mit der Corona-Lage nicht vereinbar

Das schon lang geplante Freilicht-Martinispiel fällt allerdings der Coronapandemie zum Opfer. Dagi Wenzler-Beger und Peter Brütsch hatten seit Sommer bereits viel Zeit und Mühe in Text und Vorbereitungen gesteckt und die Proben waren zwischenzeitlich im Gange. Doch aufgrund steigender Infektionszahlen hatten sich die Verantwortlichen schweren Herzens zu einer Absage des Martinispieles entschieden.

Trotz eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes habe sich die Vereinsspitze eine Durchführung nicht mehr vorstellen können, erklärt Holger Reutemann. Auch wenn dies eine schwere Entscheidung gewesen sei, sei es die Richtige im Hinblick auf den Schutz der Gesundheit gewesen. Ganz davon abgesehen sei ein Martinispiel aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung jetzt sowieso nicht mehr zulässig.

Thema des Martinispiels bleibt aktuell

Schon jetzt kann zugesagt werden: Die Mühe soll nicht umsonst gewesen sein. Denn das Thema ist mit Sicherheit auch zur Eröffnung der nächstjährigen Fasnet noch aktuell: Eine Epidemie auf der Burg, die viele Probleme mit sich bringt. Nach dem Kampf der Geschlechter und manch derben Szenen wird dann das Spiel hoffentlich ein gutes Ende nehmen.