Da das Trinkwasser im Bereich Rielasingen-Worblingen bakterielle Verunreinigungen aufweist, wird auf Anordnung des Gesundheitsamts über den zentralen Hochbehälter vorübergehend im zulässigen Rahmen der Trinkwasserverordnung Chlor zur Desinfektion zugefügt.

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„Davon betroffen ist das Ortsnetz von Rielasingen, Arlen und der südliche Teil von Worblingen“, so Wassermeister Claudio Giugliani. Dabei könne es zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen. Grund zu gesundheitliche Bedenken bestehe aber nicht. „Das Trinkwasser kann wieder uneingeschränkt genutzt werden“, betont der Wassermeister, dass die Aufforderung, das Wasser abzukochen, nun nicht mehr gelte. Weitere Probenergebnisse am Samstag sollen darüber Aufschluss geben, wann das Trinkwasser wieder einwandfrei ist und nicht mehr zusätzlich desinfiziert werden muss. Bei der Grenzwertüberschreitung handelt es sich laut Gesundheitsamt um Enterokokken. „Das ist ein Hinweis auf fäkale Einträge“, erläutert Manfred Roth vom Landratsamt Konstanz auf Nachfrage des SÜDKURIER. Eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit sei dabei nicht auszuschließen, weshalb das Abkochgebot zunächst erforderlich wurde.

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Als Sofortmaßnahmen wurden eine Spülung des Ortsnetzes und eine Chlorung des Trinkwassers festgelegt. Weitere umfangreiche Proben vor der Chlorung und während der Chlorung werden durchgeführt.

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