Nach zwei wegen Corona ausgefallenen Weihnachtskonzerten plant der Musikverein Worblingen für kommenden Sonntag einen Muttertagsplausch in der Hardberghalle. Mit Plausch sind Vergnügen, Spaß und ein fröhliches Erlebnis gemeint, beschreibt Michaela Bär, Vorsitzende des Vereins.

Hinter dem Musikverein Worblingen liegt eine musikarme Zeit. Nach pandemiebedingten Auszeiten gab es im März einen dritten Neustart des Probenbetriebs. „Motivation und Ansatz mussten erst wieder in Gang gebracht werden“, berichtet Franziska Bertsche vom Musikverein. Aber bereits nach zwei Monaten Probentätigkeit merke man deutlich, dass alles wieder in Schwung komme. Endlich gebe es wieder richtig gute und motivierte Proben, die allen sehr viel Spaß machten. Die Musiker fieberten gemeinsam einem Auftritt an Muttertag entgegen.

Beitrag zur Dorfgemeinschaft

Der Musikverein Worblingen möchte mit musikalischer Unterhaltung und einem geselligen Beisammensein nach den vergangenen zwei Jahren und der damit verbundenen Durststrecke in musikalischer und kultureller Hinsicht der Dorfgemeinschaft endlich wieder etwas bieten. Man freue sich auf neue und bekannte Gesichter und vor allem darauf, das Geprobte vortragen zu können.

Weitere Szene aus der Probe für das Muttertagskonzert. Vor der Hauptkapelle tritt die Jugendkapelle auf.
Weitere Szene aus der Probe für das Muttertagskonzert. Vor der Hauptkapelle tritt die Jugendkapelle auf. | Bild: Sandra Bossenmaier

Was die Musiker für das Weihnachtskonzert im Jahr 2021 begannen einzustudieren, haben sie aufgrund der Corona-Pandemie bislang noch keinem Publikum vorspielen können. Jetzt soll es endlich so weit sein. Ergänzt wird dies mit Stücken aus dem bestehenden Repertoire des Musikvereins. „Wir stellen uns einen Plausch zwischen Musik und Publikum vor“, erklärt Franziska Bertsche gegenüber dem SÜDKURIER das Konzept der Veranstaltung: zusammenkommen, plaudern und der Musik lauschen.